{"id":"jezyk-niemiecki-2005-maj-matura-rozszerzona/zad/10","paper_id":"jezyk-niemiecki-2005-maj-matura-rozszerzona","number":"10","points":8,"ptype":"closed","subject":"jezyk-niemiecki","category":"matura","year":2005,"month":"maj","level":"rozszerzona","text":"Zadanie 10. (8 pkt)\nZ tekstu poniżej usunięto niektóre zdania. Pod tekstem znajdują się zdania oznaczone\nliterami A - K. Dopasuj brakujące zdania do tekstu tak, aby był spójny i logiczny. Trzy\nzdania nie pasują do całości. Rozwiązania wpisz do tabeli. Za każde poprawne\nrozwiązanie otrzymasz 1 punkt.\nWas tun gegen hasserfüllte Skins?\n14 Monate lang interviewte die Verhaltensforscherin Christiane Tramitz („Unter Glatzen“)\ngewalttätige Skinheads. Ute Schröder sprach mit ihr.\nWie erklären Sie die Gefühlskälte und den Hass unter den Skinheads?\n(10.1.) . Ihre Kindheit wurde geprägt durch eine Kombination aller unguten\nFaktoren, die man sich vorstellen kann: von Schulproblemen und Scheidung über\nAlkoholismus bis hin zu prügelnden Eltern.\nWarum entsteht bereits im Alter von 10 bis 14 Jahren der Kontakt zu rechtsextremen\nGruppierungen?\nDiese Kreise sind eine Ersatzfamilie. (10.2.) . Die Gruppe vermittelt ein Gefühl\nder Verbundenheit. Wegen der rechtsextremen Ideologie gehen die Jugendlichen nicht in\ndie Gruppen. Die Ideologie kommt erst in der Gruppe dazu.\nViele Skinheads beschreiben den „Kick“ (Rausch), den sie bei ihren gewalttätigen\nÜbergriffen verspürten. Was löst diese Zerstörungswut aus?\nDie grundsätzlich vorhandene Aggressionsbereitschaft wird durch Alkohol enthemmt.\n(10.3.) . Jegliche Kontrollmechanismen setzen irgendwann aus. Oft haben die Skins\nerklärt: „Wir schlagen so fest zu, damit das Opfer auch ja nicht aufstehen und sich wehren\nkann.“ Bevor aber der Gegner zum Angriff übergehen kann, wird er so niedergemacht, dass er\nüberhaupt keine Chance zur Gegenwehr hat.\nKann ein Opfer Schlimmeres vermeiden, wenn es keinerlei Gegenwehr zeigt?\nWenn sich ein Opfer wehrt, werden die Übergriffe schlimmer, und es gibt auch Skins, die\nsagen: „Ich will mein Opfer winseln sehen“. Jede Woche werden irgendwo Menschen\nkrankenhausreif geprügelt. Manchmal hält die Gruppe einen Skin zurück, der im Begriff ist,\nsein Opfer zu töten. (10.4.) . Die Grenze zwischen Tod und Überleben ist hauchdünn.\nWie können Passanten bei pöbelnden Skins in der Fußgängerzone oder in der S-Bahn\nreagieren und eingreifen?\nEine Einzelperson hat in der Regel keine Chance, wenn sie bei einer Schlägerei eingreift.\nViele Passanten zusammen können dagegen die Skins vom Opfer ablenken. Wichtig ist,\nUnterstützung zu holen, an Türen zu klingeln, Krach zu machen. Die Polizei muss alarmiert\nwerden. (10.5.) . Die stumme Unterstützung der Bevölkerung dagegen macht Skins\nstark.\nWenn Polizei und Justiz Erfolg haben, wandern diese Skins ins Gefängnis. Was\nbewirken die Haftstrafen?\n(10.6.) . Aber in vielen Gefängnissen ist die Unterstützung durch die so genannte\n„braune Hilfe“, die „Hilfsorganisation für nationale Gefangene und deren Angehörige“\n(HNG), in Form von Zeitungen, CDs und persönlicher Unterstützung massiv. In diesem Fall\nverhärtet sich das „rechte“ Weltbild.\nArkusz II\n5\nIst denn eine Rückkehr in die Normalität überhaupt möglich?\n(10.7.) . Zuerst muss sich das soziale Umfeld ändern. Abgesehen von einem\nArbeitsplatz, einer permanenten Begleitung durch Bewährungshelfer und neuen sozialen\nKontakten ist eine emotionale Stütze für die Aussteiger ungemein wichtig.\nIn Ihrem Buch schildern Sie das Beispiel von Hubert, der rückfällig wurde. Was ist aus\nihm geworden?\nHubert wurde mehrmals rückfällig. Seine ehemaligen „Kumpel“ bedrohten ihn, schlugen ihn\nzusammen, denn er wusste zu viel. Aus Langeweile hatte er sie besucht, andere Freunde oder\nArbeit hatte er nicht. Einmal zurück bei seinen „Freunden“, das bedeutete zurück zum\nAlkohol und zurück zur Gewalt. Jetzt aber ist der Kontakt zur Szene abgebrochen: Dieser\nehemalige Skinhead wird Vater. (10.8.) . Ob die Erziehung seines Kindes gewaltfrei\nverläuft oder ob sich alles wiederholt, das weiß ich nicht.\nnach: Magazin der BpB, September 2001\nA. Alle Skinheads sehen ähnlich aus - Kurzhaarfrisur, Springerstiefel und Bomberjacke.\nB. Gegenüber realer und einer eigenen Familie verliert die rechtsextreme Ideologie ihre\nMacht.\nC. Wichtig ist der Wunsch nach Anerkennung und Geborgenheit, nach Macht und\nder Möglichkeit, die Aggression auszuleben.\nD. Der positivste Effekt der Gefängnisse ist - und das erkannten die Interviewten selbst -\ndie Loslösung vom Alkoholismus.\nE. Meist ist es pures Glück, wenn ein Opfer überlebt.\nF. Die Skins haben Lust, ihre Opfer zu demütigen, sie fertigzumachen, und geraten in\neine Art Machtrausch.\nG. Der Ausstieg ist möglich.\nH. Es hat nichts mit Mut zu tun, wenn man einen besoffenen Skin als „Nazischwein“\nbezeichnet.\nI. Viele der Skins, die ich interviewt habe, waren schon als Kinder aggressiv.\nJ. Man sollte versuchen, die Aufmerksamkeit vieler Menschen auf Täter und Opfer zu\nlenken.\nK. Manche Täter tragen die Zeitungsartikel über ihre Gewalttaten stolz in\nder Westentasche.\n10.1. 10.2. 10.3. 10.4. 10.5. 10.6. 10.7. 10.8.\nPRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!\nArkusz II\n6","answer":null,"answer_text":null,"solution":null,"image":"img/jezyk-niemiecki-2005-maj-matura-rozszerzona/zad-10.webp","solution_image":null,"topics":null,"page_from":4,"source":"ocr","answer_source":null,"answer_text_source":null,"solution_source":null,"text_source":"ocr","source_label":"Język niemiecki · Matura · maj 2005 (rozszerzona)","subject_label":"Język niemiecki","category_label":"Matura","text_html":"<p>Zadanie 10. (8 pkt)<br>Z tekstu poniżej usunięto niektóre zdania. Pod tekstem znajdują się zdania oznaczone<br>literami A - K. Dopasuj brakujące zdania do tekstu tak, aby był spójny i logiczny. Trzy<br>zdania nie pasują do całości. Rozwiązania wpisz do tabeli. 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Was löst diese Zerstörungswut aus?<br>Die grundsätzlich vorhandene Aggressionsbereitschaft wird durch Alkohol enthemmt.<br>(10.3.) . Jegliche Kontrollmechanismen setzen irgendwann aus. Oft haben die Skins<br>erklärt: „Wir schlagen so fest zu, damit das Opfer auch ja nicht aufstehen und sich wehren<br>kann.“ Bevor aber der Gegner zum Angriff übergehen kann, wird er so niedergemacht, dass er<br>überhaupt keine Chance zur Gegenwehr hat.<br>Kann ein Opfer Schlimmeres vermeiden, wenn es keinerlei Gegenwehr zeigt?<br>Wenn sich ein Opfer wehrt, werden die Übergriffe schlimmer, und es gibt auch Skins, die<br>sagen: „Ich will mein Opfer winseln sehen“. Jede Woche werden irgendwo Menschen<br>krankenhausreif geprügelt. Manchmal hält die Gruppe einen Skin zurück, der im Begriff ist,<br>sein Opfer zu töten. (10.4.) . Die Grenze zwischen Tod und Überleben ist hauchdünn.<br>Wie können Passanten bei pöbelnden Skins in der Fußgängerzone oder in der S-Bahn<br>reagieren und eingreifen?<br>Eine Einzelperson hat in der Regel keine Chance, wenn sie bei einer Schlägerei eingreift.<br>Viele Passanten zusammen können dagegen die Skins vom Opfer ablenken. Wichtig ist,<br>Unterstützung zu holen, an Türen zu klingeln, Krach zu machen. Die Polizei muss alarmiert<br>werden. (10.5.) . Die stumme Unterstützung der Bevölkerung dagegen macht Skins<br>stark.<br>Wenn Polizei und Justiz Erfolg haben, wandern diese Skins ins Gefängnis. Was<br>bewirken die Haftstrafen?<br>(10.6.) . Aber in vielen Gefängnissen ist die Unterstützung durch die so genannte<br>„braune Hilfe“, die „Hilfsorganisation für nationale Gefangene und deren Angehörige“<br>(HNG), in Form von Zeitungen, CDs und persönlicher Unterstützung massiv. In diesem Fall<br>verhärtet sich das „rechte“ Weltbild.<br>Arkusz II<br>5<br>Ist denn eine Rückkehr in die Normalität überhaupt möglich?<br>(10.7.) . Zuerst muss sich das soziale Umfeld ändern. Abgesehen von einem<br>Arbeitsplatz, einer permanenten Begleitung durch Bewährungshelfer und neuen sozialen<br>Kontakten ist eine emotionale Stütze für die Aussteiger ungemein wichtig.<br>In Ihrem Buch schildern Sie das Beispiel von Hubert, der rückfällig wurde. Was ist aus<br>ihm geworden?<br>Hubert wurde mehrmals rückfällig. Seine ehemaligen „Kumpel“ bedrohten ihn, schlugen ihn<br>zusammen, denn er wusste zu viel. Aus Langeweile hatte er sie besucht, andere Freunde oder<br>Arbeit hatte er nicht. Einmal zurück bei seinen „Freunden“, das bedeutete zurück zum<br>Alkohol und zurück zur Gewalt. Jetzt aber ist der Kontakt zur Szene abgebrochen: Dieser<br>ehemalige Skinhead wird Vater. (10.8.) . Ob die Erziehung seines Kindes gewaltfrei<br>verläuft oder ob sich alles wiederholt, das weiß ich nicht.<br>nach: Magazin der BpB, September 2001<br>A. Alle Skinheads sehen ähnlich aus - Kurzhaarfrisur, Springerstiefel und Bomberjacke.<br>B. Gegenüber realer und einer eigenen Familie verliert die rechtsextreme Ideologie ihre<br>Macht.<br>C. Wichtig ist der Wunsch nach Anerkennung und Geborgenheit, nach Macht und<br>der Möglichkeit, die Aggression auszuleben.<br>D. Der positivste Effekt der Gefängnisse ist - und das erkannten die Interviewten selbst -<br>die Loslösung vom Alkoholismus.<br>E. Meist ist es pures Glück, wenn ein Opfer überlebt.<br>F. Die Skins haben Lust, ihre Opfer zu demütigen, sie fertigzumachen, und geraten in<br>eine Art Machtrausch.<br>G. Der Ausstieg ist möglich.<br>H. Es hat nichts mit Mut zu tun, wenn man einen besoffenen Skin als „Nazischwein“<br>bezeichnet.<br>I. Viele der Skins, die ich interviewt habe, waren schon als Kinder aggressiv.<br>J. Man sollte versuchen, die Aufmerksamkeit vieler Menschen auf Täter und Opfer zu<br>lenken.<br>K. Manche Täter tragen die Zeitungsartikel über ihre Gewalttaten stolz in<br>der Westentasche.<br>10.1. 10.2. 10.3. 10.4. 10.5. 10.6. 10.7. 10.8.<br>PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!<br>Arkusz II<br>6</p>","solutions":[]}