{"id":"jezyk-niemiecki-2014-grudzien-probna-rozszerzona/zad/6","paper_id":"jezyk-niemiecki-2014-grudzien-probna-rozszerzona","number":"6","points":5,"ptype":"closed","subject":"jezyk-niemiecki","category":"probna","year":2014,"month":"grudzien","level":"rozszerzona","text":"Zadanie 6. (0-5)\nPrzeczytaj dwa teksty na temat milionerów. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą,\nzgodną z treścią tekstu. Zakreśl literę A, B, C albo D.\nTekst 1.\nDER MILLIONÄR ALS KÜNSTLERISCHES MOTIV\nMillionäre sind aus der Mode gekommen. Sogar die Filmkritiker behaupten es. Und das gibt\nzu denken. Sie schreiben, man könne uniformierte Diener, Gärten, die wie Parks aussehen,\nund exklusive Villen nicht länger sehen. Man habe genug von echten Tizians an den Wänden,\ngenug auch von Aktienpaketen in den Tresoren - und von Festlichkeiten mit mehr als\nzwanzig, womöglich elegant gekleideten Gästen. Nun las ich neulich im Blatt, es gebe immer\nnoch Millionäre. Ich habe keine Gelegenheit, die Glaubwürdigkeit dieser Nachricht\nnachzuprüfen. Unter meinen Bekannten befindet sich jedenfalls kein Millionär. Doch das\nkann Zufall sein. Es beweist noch nichts. In England, so stand es in der Zeitung, gebe es mehr\nals zweihundert ordnungsgemäß gemeldete Einwohner, von denen jeder über mindestens\neine Million Pfund Sterling verfüge. Und in anderen Ländern sei es ähnlich.\nWeshalb ist man aber dagegen, Millionäre und ihre luxuriöse Umgebung im Film und im\nRoman zu zeigen? Warum sollen sie kein Motiv in der Kunst sein? Ja, wenn sich’s um\ngefährliche Wesen und verbotene Dinge handelte, ließe sich die Abneigung verstehen!\nDas Radfahren auf der verkehrten Straßenseite ist gefährlich und verboten; und so wäre es in\nder Tat höchst unpassend, als Maler oder Schriftsteller etwas Derartiges zu wiederholen,\nindem man es darstellt. Das ist leicht zu verstehen. Einbrüche und Raubüberfälle sind als\nkünstlerische Motive ebenfalls ungeeignet. Denn auch in der Wirklichkeit sind sie, außer\nden Dieben selber, kaum erwünscht. Aber die Millionäre? Sind sie verboten? Oder sind sie\ngar gefährlich? Im Gegenteil! Sie zahlen Steuern. Sie geben anderen Leuten Arbeit. Sie\ntreiben Luxus. Sie sind wichtige Bürger des Staates und der Gesellschaft.\nnach: Kästner, Erich: Drei Männer im Schnee\n6.1. Was erfährt man aus dem ersten Abschnitt?\nA. Der Autor kennt keine Millionäre persönlich.\nB. Die Millionäre investieren zu viel in Aktienpakete.\nC. Die Millionäre sind nach der neuesten Mode gekleidet.\nD. Der Autor hatte Probleme bei der Besichtigung der Villen von Millionären.\n6.2. Was ist das Thema des zweiten Abschnitts?\nA. Wozu Künstler Kriminelle brauchen.\nB. Wie Künstler Motive für ihre Werke auswählen.\nC. Aus welchem Grund Millionäre kein Motiv in der Kunst sind.\nD. Warum Millionäre für die Gesellschaft gefährlich sein könnten.\nTekst 2.\nMILLIONÄRE\nWenn es stimmt, dass die erste Million die schwerste ist, dann haben ungefähr 386 000\nMenschen in Deutschland das Anstrengendste auf dem Weg zum Reichtum schon hinter sich.\nSo viele sind es nämlich, die einer Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting\nzufolge hierzulande Millionäre sind. Das sind 17 000 mehr als noch ein Jahr zuvor.\nDie Studie fällt in eine Zeit, in der es hitzige Debatten darüber gibt, ob man mit Arbeit\nüberhaupt noch reich werden kann. Eine Instruktion, wie man Millionär wird, gibt es zwar\nnicht. Aber es lassen sich bestimmte Verhaltensmuster und Fähigkeiten ausmachen,\ndie besonders häufig bei denjenigen zu finden sind, die es schon bis zur ersten Million und\ndarüber hinaus geschafft haben. Die meisten von ihnen sind der Ansicht, dass die erste\nMillion am schwersten war.\n„Bei vielen Millionären stand das Ziel, reich zu werden, gar nicht im Mittelpunkt“, sagt\nReichtumsforscher Thomas Druyen von der Sigmund-Freud-Privatuniversität in Wien. Mit\nHunderten Reichen hat er in den vergangenen Jahren gesprochen. Viele seien in erster Linie\neines: obsessive Unternehmer mit einem großen Verwirklichungswillen. Sie wollten\nunbedingt eine Idee umsetzen. Das Vermögen kam dann mehr oder weniger automatisch.\nEs klingt fast zu einfach, aber für Geschäftsideen, mit denen man viel Geld verdienen kann,\nmuss man hart arbeiten. Mario Zimmermann beispielsweise hatte eigentlich gar keine\nGeldsorgen. Zusammen mit seinem besten Freund, den er seit der Studienzeit kannte,\ngründete er einen Shopping-Club im Internet, in dem man über ein Rabattklub-Prinzip\nreduzierte Designerware kaufen konnte. Brands4Friends wuchs schnell und wurde bald von\nEbay gekauft - für 150 Millionen Euro. Doch was tat Zimmermann? Er machte einfach\nweiter, diesmal weckte ein Online-Shop namens Brille24 sein Interesse. Die Idee und die\nArbeit daran faszinierten ihn so sehr, dass er sogar auf einen längeren geplanten Urlaub\nverzichtete und sich gleich wieder an den Rechner setzte.\n„Lediglich rund 20 Prozent der Millionäre verdanken den Reichtum ihren Eltern oder\ndem verstorbenen Ehepartner“, sagt Vermögensforscher Druyen. Der Großteil habe selbst\nerarbeitetes Geld auf dem Konto. Die Abhängigkeit von alten Sozialstrukturen nimmt in\nder digitalen Welt ab. Denn dort lassen sich sehr viel einfacher als früher neue\nBeziehungsnetzwerke aufbauen. Man muss auch sehr kommunikativ sein.\nEine Statistik aus den Vereinigten Staaten zeigt: Der durchschnittliche Millionär geht\nmindestens dreimal in seinem Leben pleite. Misserfolg ist also ganz normal; man muss\ndanach nur wieder aufstehen und weitermachen.\nnach: www.welt.de\n6.3. Welche Information findet man in den ersten beiden Absätzen des Textes?\nA. Wer das Rezept zum Reichwerden befolgt, kann Millionär werden.\nB. Viele Millionäre wollten immer schon in erster Linie reich werden.\nC. Thomas Druyen hat mit zahlreichen Millionären Interviews durchgeführt.\nD. Die Zahl der Millionäre ist in Deutschland seit dem Vorjahr gleich geblieben.\n6.4. Was sagt der dritte Abschnitt über Mario Zimmermann?\nA. Bereits als Student wurde er Millionär.\nB.\nEr verdiente das meiste Geld mit Brillen.\nC. Um arbeiten zu können, sagte er einen Urlaub ab.\nD. Er gründete ein eigenes Geschäft, weil er dringend Geld brauchte.\n6.5. Welcher Satz gibt, gemäß dem Text, nur eine Meinung (und keine Tatsache)\nwieder?\nA. In Deutschland gibt es circa 386 000 Millionäre.\nB.\nDie erste Million zu verdienen ist am schwierigsten.\nC. Im Durchschnitt verliert jeder Millionär dreimal sein ganzes Geld.\nD. 80 Prozent der Millionäre haben für ihr Vermögen selbst gearbeitet.\nPRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!","answer":null,"answer_text":"6. Jeżeli za wypowiedź przyznano 1 punkt w kryterium zgodności z poleceniem,\nwe wszystkich\npozostałych\nkryteriach\nmożna\nrównież\nprzyznać\nmaksymalnie\npo 1 punkcie.","solution":null,"image":"img/jezyk-niemiecki-2014-grudzien-probna-rozszerzona/zad-6.webp","solution_image":null,"topics":null,"page_from":6,"source":"ocr","answer_source":null,"answer_text_source":"ocr","solution_source":null,"text_source":"ocr","source_label":"Język niemiecki · Matura próbna · grudzień 2014 (rozszerzona)","subject_label":"Język niemiecki","category_label":"Matura próbna","text_html":"<p>Zadanie 6. (0-5)<br>Przeczytaj dwa teksty na temat milionerów. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą,<br>zgodną z treścią tekstu. 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Und in anderen Ländern sei es ähnlich.<br>Weshalb ist man aber dagegen, Millionäre und ihre luxuriöse Umgebung im Film und im<br>Roman zu zeigen? Warum sollen sie kein Motiv in der Kunst sein? Ja, wenn sich’s um<br>gefährliche Wesen und verbotene Dinge handelte, ließe sich die Abneigung verstehen!<br>Das Radfahren auf der verkehrten Straßenseite ist gefährlich und verboten; und so wäre es in<br>der Tat höchst unpassend, als Maler oder Schriftsteller etwas Derartiges zu wiederholen,<br>indem man es darstellt. Das ist leicht zu verstehen. Einbrüche und Raubüberfälle sind als<br>künstlerische Motive ebenfalls ungeeignet. Denn auch in der Wirklichkeit sind sie, außer<br>den Dieben selber, kaum erwünscht. Aber die Millionäre? Sind sie verboten? Oder sind sie<br>gar gefährlich? Im Gegenteil! Sie zahlen Steuern. Sie geben anderen Leuten Arbeit. Sie<br>treiben Luxus. Sie sind wichtige Bürger des Staates und der Gesellschaft.<br>nach: Kästner, Erich: Drei Männer im Schnee<br>6.1. Was erfährt man aus dem ersten Abschnitt?<br>A. Der Autor kennt keine Millionäre persönlich.<br>B. Die Millionäre investieren zu viel in Aktienpakete.<br>C. Die Millionäre sind nach der neuesten Mode gekleidet.<br>D. Der Autor hatte Probleme bei der Besichtigung der Villen von Millionären.<br>6.2. Was ist das Thema des zweiten Abschnitts?<br>A. Wozu Künstler Kriminelle brauchen.<br>B. Wie Künstler Motive für ihre Werke auswählen.<br>C. Aus welchem Grund Millionäre kein Motiv in der Kunst sind.<br>D. Warum Millionäre für die Gesellschaft gefährlich sein könnten.<br>Tekst 2.<br>MILLIONÄRE<br>Wenn es stimmt, dass die erste Million die schwerste ist, dann haben ungefähr 386 000<br>Menschen in Deutschland das Anstrengendste auf dem Weg zum Reichtum schon hinter sich.<br>So viele sind es nämlich, die einer Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting<br>zufolge hierzulande Millionäre sind. Das sind 17 000 mehr als noch ein Jahr zuvor.<br>Die Studie fällt in eine Zeit, in der es hitzige Debatten darüber gibt, ob man mit Arbeit<br>überhaupt noch reich werden kann. Eine Instruktion, wie man Millionär wird, gibt es zwar<br>nicht. Aber es lassen sich bestimmte Verhaltensmuster und Fähigkeiten ausmachen,<br>die besonders häufig bei denjenigen zu finden sind, die es schon bis zur ersten Million und<br>darüber hinaus geschafft haben. Die meisten von ihnen sind der Ansicht, dass die erste<br>Million am schwersten war.<br>„Bei vielen Millionären stand das Ziel, reich zu werden, gar nicht im Mittelpunkt“, sagt<br>Reichtumsforscher Thomas Druyen von der Sigmund-Freud-Privatuniversität in Wien. Mit<br>Hunderten Reichen hat er in den vergangenen Jahren gesprochen. Viele seien in erster Linie<br>eines: obsessive Unternehmer mit einem großen Verwirklichungswillen. Sie wollten<br>unbedingt eine Idee umsetzen. Das Vermögen kam dann mehr oder weniger automatisch.<br>Es klingt fast zu einfach, aber für Geschäftsideen, mit denen man viel Geld verdienen kann,<br>muss man hart arbeiten. Mario Zimmermann beispielsweise hatte eigentlich gar keine<br>Geldsorgen. Zusammen mit seinem besten Freund, den er seit der Studienzeit kannte,<br>gründete er einen Shopping-Club im Internet, in dem man über ein Rabattklub-Prinzip<br>reduzierte Designerware kaufen konnte. Brands4Friends wuchs schnell und wurde bald von<br>Ebay gekauft - für 150 Millionen Euro. Doch was tat Zimmermann? Er machte einfach<br>weiter, diesmal weckte ein Online-Shop namens Brille24 sein Interesse. Die Idee und die<br>Arbeit daran faszinierten ihn so sehr, dass er sogar auf einen längeren geplanten Urlaub<br>verzichtete und sich gleich wieder an den Rechner setzte.<br>„Lediglich rund 20 Prozent der Millionäre verdanken den Reichtum ihren Eltern oder<br>dem verstorbenen Ehepartner“, sagt Vermögensforscher Druyen. Der Großteil habe selbst<br>erarbeitetes Geld auf dem Konto. Die Abhängigkeit von alten Sozialstrukturen nimmt in<br>der digitalen Welt ab. Denn dort lassen sich sehr viel einfacher als früher neue<br>Beziehungsnetzwerke aufbauen. Man muss auch sehr kommunikativ sein.<br>Eine Statistik aus den Vereinigten Staaten zeigt: Der durchschnittliche Millionär geht<br>mindestens dreimal in seinem Leben pleite. Misserfolg ist also ganz normal; man muss<br>danach nur wieder aufstehen und weitermachen.<br>nach: www.welt.de<br>6.3. Welche Information findet man in den ersten beiden Absätzen des Textes?<br>A. Wer das Rezept zum Reichwerden befolgt, kann Millionär werden.<br>B. Viele Millionäre wollten immer schon in erster Linie reich werden.<br>C. Thomas Druyen hat mit zahlreichen Millionären Interviews durchgeführt.<br>D. Die Zahl der Millionäre ist in Deutschland seit dem Vorjahr gleich geblieben.<br>6.4. Was sagt der dritte Abschnitt über Mario Zimmermann?<br>A. Bereits als Student wurde er Millionär.<br>B.<br>Er verdiente das meiste Geld mit Brillen.<br>C. Um arbeiten zu können, sagte er einen Urlaub ab.<br>D. Er gründete ein eigenes Geschäft, weil er dringend Geld brauchte.<br>6.5. Welcher Satz gibt, gemäß dem Text, nur eine Meinung (und keine Tatsache)<br>wieder?<br>A. In Deutschland gibt es circa 386 000 Millionäre.<br>B.<br>Die erste Million zu verdienen ist am schwierigsten.<br>C. Im Durchschnitt verliert jeder Millionär dreimal sein ganzes Geld.<br>D. 80 Prozent der Millionäre haben für ihr Vermögen selbst gearbeitet.<br>PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!</p>","answer_text_html":"<ol><li>Jeżeli za wypowiedź przyznano 1 punkt w kryterium zgodności z poleceniem,</li></ol>\n<p>we wszystkich<br>pozostałych<br>kryteriach<br>można<br>również<br>przyznać<br>maksymalnie<br>po 1 punkcie.</p>","solutions":[]}