{"id":"jezyk-niemiecki-2015-przykladowy-arkusz-cke-rozszerzona/zad/6","paper_id":"jezyk-niemiecki-2015-przykladowy-arkusz-cke-rozszerzona","number":"6","points":5,"ptype":"closed","subject":"jezyk-niemiecki","category":"przykladowy","year":2015,"month":null,"level":"rozszerzona","text":"Zadanie 6. (0-5)\nPrzeczytaj dwa teksty na temat clownów. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą,\nzgodną z treścią tekstu. Zakreśl literę A, B, C albo D.\nTekst 1.\nANSICHTEN EINES CLOWNS\nWas mich so unruhig macht, ist die Unfähigkeit, mich zu beschränken, oder wie mein Agent\nZohnerer sagen würde, zu konzentrieren. Meine Nummern sind zu sehr gemischt aus\nPantomime, Artistik, Clownerie - ich könnte ein guter Clown sein, aber ich wechsle meine\nNummern zu oft. Wahrscheinlich hätte ich mit meinen bekanntesten Nummern jahrelang\nleben können, aber wenn ich eine Nummer zehn- oder zwanzigmal gezeigt habe, wird sie mir\nso langweilig, dass ich mitten im Ablauf zu gähnen beginne, buchstäblich, ich muss meine\nMundmuskulatur mit äußerster Anspannung disziplinieren. Ich langweile mich über mich\nselbst. Wenn ich mir vorstelle, dass es Clowns gibt, die dreißig Jahre lang dieselben\nNummern vorführen, wird mir einfach schlecht. Mir muss eine Sache Spaß machen, sonst\nwerde ich krank. Plötzlich fällt mir ein, ich könnte möglicherweise auch jonglieren oder\nsingen: alles Ausflüchte, um dem täglichen Training zu entfliehen. Mindestens vier, möglichst\nsechs Stunden Training, besser noch länger, brauche ich. Ich hatte auch das in\nden vergangenen sechs Wochen vernachlässigt und mich täglich mit ein paar Kopfständen\nund Handständen begnügt und auf der Gummimatte, die ich immer mit mir habe, ein bisschen\nGymnastik gemacht. Jetzt war das verletzte Knie eine gute Entschuldigung, auf der Couch zu\nliegen, Zigaretten zu rauchen und Selbstmitleid zu inhalieren. Meine letzte neue Pantomime\n„Ministerrede“ war vielleicht nicht ganz gut gewesen, aber ich habe auch nicht mehr daran\ngearbeitet. Alle meine lyrischen Versuche waren gescheitert. Es war mir noch nie gelungen,\ndas Menschliche darzustellen, ohne furchtbaren Kitsch zu produzieren. Meine Nummern\n„Tanzendes Paar“ und „Schulgang und Heimkehr aus der Schule“ waren wenigstens artistisch\nnoch akzeptierbar. Als ich aber dann „Lebenslauf eines Mannes“ versuchte, fiel ich doch\nwieder in die Karikatur. Marie hatte recht, als sie meine Versuche, Lieder zur Gitarre zu\nsingen, als Fluchtversuch bezeichnete. Am besten gelingt mir die Darstellung alltäglicher\nAbsurditäten.\nDamit ich ein bisschen Distanz zu meinem Alltag gewinne, kam Marie auf den fürchterlichen\nGedanken, mit mir Ferien zu machen an einem Ort, wo Künstler Urlaub machen. Es gab dort\nzwar kein gelangweiltes Publikum, aber der Aufenthalt dort machte mich krank.\nnach: Heinrich Böll „Ansichten eines Clowns“\n6.1. Was erzählt der Held von seiner Arbeit?\nA. Er findet, dass bei seinen Auftritten Pantomime fehlt.\nB. Ihm fehlen die Ideen, seine langweiligen Auftritte zu verbessern.\nC. Er beschränkt sich seit dreißig Jahren auf die gleichen Nummern.\nD. Er findet es problematisch, dass er zu häufig die Nummern wechselt.\n6.2. Wie sah der Arbeitsalltag des Künstlers in den letzten sechs Wochen aus?\nA. Er begrenzte sich auf ein Minimum an Training.\nB. Er konzentrierte sich auf die Vorbereitung einer Pantomime.\nC. Er machte jeden Tag sechs Stunden Übungen für seine Auftritte.\nD. Er übte stundenlang Jonglieren, um seine Nummern zu bereichern.\n6.3. Wozu schreibt der Autor diesen Text?\nA. Er möchte einen neuen Agenten für sich finden.\nB. Er möchte seine Probleme als Clown darstellen.\nC. Er möchte Werbung für seine neue Show machen.\nD. Er möchte andere Künstler für den Beruf des Clowns gewinnen.\nTekst 2.\nDIE KÖNIGE DER CLOWNS\nUnser Programm heißt „Die Könige der Clowns“. Es klingt interessant mit den beiden\nWörtern, Clowns und Könige. Im Mittelalter war es unsere Aufgabe, das gesamte Königreich\nzu unterhalten. Und wenn wir nicht lustig waren, wurden wir einen Kopf kürzer gemacht. Um\nzu überleben, mussten wir komisch sein. Es gibt verschiedene Methoden, das zu erreichen.\nWenn du eine Nase aufsetzt oder auch nur einen Hut, dann verhältst du dich anders. Es ist\neine Art Aussage. Oft entscheide ich mich aber dafür, mich neutral zu kleiden. Dann werde\nich durch die Art interpretiert, wie ich mich bewege, und nicht dadurch, wie ich aussehe.\nDoch für einen Clown ist die Maske eine Möglichkeit, sich zu verstecken. Man kann dann\nnicht erkennen, was für private Probleme ihn vielleicht bedrücken. Mit einer Maske wird man\nzu einem anderen Menschen. Ohne Schminke und ohne Kostüm kann es unangenehm sein,\nbestimmte Witze zu machen. Es ist dann, finde ich, nicht so einfach, lustig zu sein. Auch weil\ndas Publikum es anders aufnimmt. Das Problem ist, dass wir in einer verbalen Kultur leben.\nHeute konzentrieren wir uns auf eine intellektuelle Form von Witzen, die einfach im Stehen\nvorgetragen werden. Wir müssen zurück zu mehr körperlichem Humor. In unserer Show\nkommunizieren wir die meiste Zeit mit dem Körper. Die Arbeit als Clown, hat mal jemand\ngesagt, lässt sich sehr leicht schlecht machen, und es ist sehr schwer, sie gut zu machen. Zum\nTeil liegt es an der Idee von der roten Nase. Deshalb nehmen heute viele gute Clowns\ndie Nase ab: Es haftet ein Stigma an ihr. Meiner Ansicht nach gibt es sehr viele schlechte\nClowns mit roten Nasen; wenn man die schon sieht, sagt man gleich: Oh nein, nicht diese Art\nvon Clown. Viele Leute glauben auch: Man braucht nur große Schuhe. Doch du brauchst\nmehr als Ballettschuhe, um Ballett zu tanzen. Das gleiche gilt hier. Du brauchst Training, du\nbrauchst eine Theatertechnik und du brauchst Ideen. Dann können wir Leute für zwei Stunden\nglücklich machen, sie ihre Probleme vergessen lassen und zum Lachen bringen.\nnach: www.faz.net\n6.4. Welcher Satz gibt, gemäß dem Text, eine Tatsache (und nicht nur eine Meinung)\nwieder?\nA. Große Schuhe machen einen Clown aus.\nB. Ohne Maske ist es schwerer lustig zu sein.\nC. Ein Clown hatte früher ein gefährliches Leben.\nD. Man sieht eine Menge unqualifizierter rotnasiger Clowns.\n6.5. Was sollen Clowns bei ihren Auftritten in Zukunft ändern?\nA. Die Clowns sollen mehr Körpersprache einsetzen.\nB. Die Clowns sollen mit roter Clownsnase auftreten.\nC. Die Clowns sollen sich weniger auf der Bühne bewegen.\nD. Die Clowns sollen sich auf intellektuelle Witze beschränken.","answer":null,"answer_text":"6. Jeżeli za wypowiedź przyznano 1 punkt w kryterium zgodności z poleceniem,\nwe wszystkich\npozostałych\nkryteriach\nmożna\nrównież\nprzyznać\nmaksymalnie\npo 1 punkcie.","solution":null,"image":"img/jezyk-niemiecki-2015-przykladowy-arkusz-cke-rozszerzona/zad-6.webp","solution_image":null,"topics":null,"page_from":6,"source":"ocr","answer_source":null,"answer_text_source":"ocr","solution_source":null,"text_source":"ocr","source_label":"Język niemiecki · Arkusz przykładowy · 2015 (rozszerzona)","subject_label":"Język niemiecki","category_label":"Arkusz przykładowy","text_html":"<p>Zadanie 6. (0-5)<br>Przeczytaj dwa teksty na temat clownów. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą,<br>zgodną z treścią tekstu. Zakreśl literę A, B, C albo D.<br>Tekst 1.<br>ANSICHTEN EINES CLOWNS<br>Was mich so unruhig macht, ist die Unfähigkeit, mich zu beschränken, oder wie mein Agent<br>Zohnerer sagen würde, zu konzentrieren. Meine Nummern sind zu sehr gemischt aus<br>Pantomime, Artistik, Clownerie - ich könnte ein guter Clown sein, aber ich wechsle meine<br>Nummern zu oft. Wahrscheinlich hätte ich mit meinen bekanntesten Nummern jahrelang<br>leben können, aber wenn ich eine Nummer zehn- oder zwanzigmal gezeigt habe, wird sie mir<br>so langweilig, dass ich mitten im Ablauf zu gähnen beginne, buchstäblich, ich muss meine<br>Mundmuskulatur mit äußerster Anspannung disziplinieren. Ich langweile mich über mich<br>selbst. Wenn ich mir vorstelle, dass es Clowns gibt, die dreißig Jahre lang dieselben<br>Nummern vorführen, wird mir einfach schlecht. Mir muss eine Sache Spaß machen, sonst<br>werde ich krank. Plötzlich fällt mir ein, ich könnte möglicherweise auch jonglieren oder<br>singen: alles Ausflüchte, um dem täglichen Training zu entfliehen. Mindestens vier, möglichst<br>sechs Stunden Training, besser noch länger, brauche ich. Ich hatte auch das in<br>den vergangenen sechs Wochen vernachlässigt und mich täglich mit ein paar Kopfständen<br>und Handständen begnügt und auf der Gummimatte, die ich immer mit mir habe, ein bisschen<br>Gymnastik gemacht. Jetzt war das verletzte Knie eine gute Entschuldigung, auf der Couch zu<br>liegen, Zigaretten zu rauchen und Selbstmitleid zu inhalieren. Meine letzte neue Pantomime<br>„Ministerrede“ war vielleicht nicht ganz gut gewesen, aber ich habe auch nicht mehr daran<br>gearbeitet. Alle meine lyrischen Versuche waren gescheitert. Es war mir noch nie gelungen,<br>das Menschliche darzustellen, ohne furchtbaren Kitsch zu produzieren. Meine Nummern<br>„Tanzendes Paar“ und „Schulgang und Heimkehr aus der Schule“ waren wenigstens artistisch<br>noch akzeptierbar. Als ich aber dann „Lebenslauf eines Mannes“ versuchte, fiel ich doch<br>wieder in die Karikatur. Marie hatte recht, als sie meine Versuche, Lieder zur Gitarre zu<br>singen, als Fluchtversuch bezeichnete. Am besten gelingt mir die Darstellung alltäglicher<br>Absurditäten.<br>Damit ich ein bisschen Distanz zu meinem Alltag gewinne, kam Marie auf den fürchterlichen<br>Gedanken, mit mir Ferien zu machen an einem Ort, wo Künstler Urlaub machen. Es gab dort<br>zwar kein gelangweiltes Publikum, aber der Aufenthalt dort machte mich krank.<br>nach: Heinrich Böll „Ansichten eines Clowns“<br>6.1. Was erzählt der Held von seiner Arbeit?<br>A. Er findet, dass bei seinen Auftritten Pantomime fehlt.<br>B. Ihm fehlen die Ideen, seine langweiligen Auftritte zu verbessern.<br>C. Er beschränkt sich seit dreißig Jahren auf die gleichen Nummern.<br>D. Er findet es problematisch, dass er zu häufig die Nummern wechselt.<br>6.2. Wie sah der Arbeitsalltag des Künstlers in den letzten sechs Wochen aus?<br>A. Er begrenzte sich auf ein Minimum an Training.<br>B. Er konzentrierte sich auf die Vorbereitung einer Pantomime.<br>C. Er machte jeden Tag sechs Stunden Übungen für seine Auftritte.<br>D. Er übte stundenlang Jonglieren, um seine Nummern zu bereichern.<br>6.3. Wozu schreibt der Autor diesen Text?<br>A. Er möchte einen neuen Agenten für sich finden.<br>B. Er möchte seine Probleme als Clown darstellen.<br>C. Er möchte Werbung für seine neue Show machen.<br>D. Er möchte andere Künstler für den Beruf des Clowns gewinnen.<br>Tekst 2.<br>DIE KÖNIGE DER CLOWNS<br>Unser Programm heißt „Die Könige der Clowns“. Es klingt interessant mit den beiden<br>Wörtern, Clowns und Könige. Im Mittelalter war es unsere Aufgabe, das gesamte Königreich<br>zu unterhalten. Und wenn wir nicht lustig waren, wurden wir einen Kopf kürzer gemacht. Um<br>zu überleben, mussten wir komisch sein. Es gibt verschiedene Methoden, das zu erreichen.<br>Wenn du eine Nase aufsetzt oder auch nur einen Hut, dann verhältst du dich anders. Es ist<br>eine Art Aussage. Oft entscheide ich mich aber dafür, mich neutral zu kleiden. Dann werde<br>ich durch die Art interpretiert, wie ich mich bewege, und nicht dadurch, wie ich aussehe.<br>Doch für einen Clown ist die Maske eine Möglichkeit, sich zu verstecken. Man kann dann<br>nicht erkennen, was für private Probleme ihn vielleicht bedrücken. Mit einer Maske wird man<br>zu einem anderen Menschen. Ohne Schminke und ohne Kostüm kann es unangenehm sein,<br>bestimmte Witze zu machen. Es ist dann, finde ich, nicht so einfach, lustig zu sein. Auch weil<br>das Publikum es anders aufnimmt. Das Problem ist, dass wir in einer verbalen Kultur leben.<br>Heute konzentrieren wir uns auf eine intellektuelle Form von Witzen, die einfach im Stehen<br>vorgetragen werden. Wir müssen zurück zu mehr körperlichem Humor. In unserer Show<br>kommunizieren wir die meiste Zeit mit dem Körper. Die Arbeit als Clown, hat mal jemand<br>gesagt, lässt sich sehr leicht schlecht machen, und es ist sehr schwer, sie gut zu machen. Zum<br>Teil liegt es an der Idee von der roten Nase. Deshalb nehmen heute viele gute Clowns<br>die Nase ab: Es haftet ein Stigma an ihr. Meiner Ansicht nach gibt es sehr viele schlechte<br>Clowns mit roten Nasen; wenn man die schon sieht, sagt man gleich: Oh nein, nicht diese Art<br>von Clown. Viele Leute glauben auch: Man braucht nur große Schuhe. Doch du brauchst<br>mehr als Ballettschuhe, um Ballett zu tanzen. Das gleiche gilt hier. Du brauchst Training, du<br>brauchst eine Theatertechnik und du brauchst Ideen. Dann können wir Leute für zwei Stunden<br>glücklich machen, sie ihre Probleme vergessen lassen und zum Lachen bringen.<br>nach: www.faz.net<br>6.4. Welcher Satz gibt, gemäß dem Text, eine Tatsache (und nicht nur eine Meinung)<br>wieder?<br>A. Große Schuhe machen einen Clown aus.<br>B. Ohne Maske ist es schwerer lustig zu sein.<br>C. Ein Clown hatte früher ein gefährliches Leben.<br>D. Man sieht eine Menge unqualifizierter rotnasiger Clowns.<br>6.5. Was sollen Clowns bei ihren Auftritten in Zukunft ändern?<br>A. 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