{"id":"jezyk-niemiecki-2016-czerwiec-matura-rozszerzona/zad/5","paper_id":"jezyk-niemiecki-2016-czerwiec-matura-rozszerzona","number":"5","points":4,"ptype":"closed","subject":"jezyk-niemiecki","category":"matura","year":2016,"month":"czerwiec","level":"rozszerzona","text":"Zadanie 5. (0-4)\nPrzeczytaj tekst, z którego usunięto cztery zdania. Wpisz w luki 5.1.-5.4. litery,\nktórymi oznaczono brakujące zdania (A-E), tak aby otrzymać logiczny i spójny tekst.\nUwaga: jedno zdanie zostało podane dodatkowo i nie pasuje do żadnej luki.\nDIE ROLLSTUHLPERSPEKTIVE\nDie Hilfsorganisation „Licht für die Welt” hat Journalisten eingeladen, damit sie\neinen Einblick in den Alltag eines Rollstuhlfahrers und dessen Assistenten bekommen. Ich,\nein gesunder vierzigjähriger Journalist, habe den Selbstversuch gemacht.\nMeine Assistentin, eine Kollegin vom Fach, versucht mit aller Kraft, meinen Rollstuhl und\nmich die Stufen zu einem Drogeriemarkt hinaufzubekommen. Aber sie schafft es nicht. Rasch\neilen zwei Männer herbei. 5.1. Als wir einkaufen, fragt mich meine Assistentin, ob ich\ndie oberen Regale erreichen kann. Ich kann es nicht und bin komplett von ihr abhängig. Als\nwir das Geschäft ohne fremde Hilfe verlassen, steige ich unter den verwunderten Blicken von\nPassanten aus dem Rollstuhl, mache damit meiner Kollegin Platz und schiebe sie weiter. Jetzt\nbin ich der Assistent und meine Kollegin sitzt im Rollstuhl.\nDas Experiment „Im Rolli die Welt erfahren“ lässt uns seltsame Situationen erleben. Vor\nallem fällt uns die veränderte Perspektive auf. 5.2. Den bekommt man eigentlich kaum:\nDie Menschen schauen uns eher diskret an; manche interessiert, manche mitleidig. Ich fühle\nmich ausgeliefert und habe ständig das Gefühl, unser Experiment aufklären zu müssen.\nAls wir am Meidlinger Markt einkaufen, sitze ich wieder im Rollstuhl. Obst und Gemüse\nliegen genau in meiner Reichweite und ich habe das Gefühl, irgendwie mehr als sonst zu\nsehen. Die verschiedenen Untergründe, auf denen wir uns gemeinsam bewegen, werden uns\nbewusst. 5.3. Oder Kopfsteinpflaster, das es unmöglich macht, sich alleine\nfortzubewegen; dagegen sind die Fliesenböden der großen Supermärkte glatt wie ein Spiegel.\nNicht alle Geschäfte in der Einkaufszone haben einen barrierefreien Eingang, was meine\nAssistentin viel Mühe kostet. 5.4. Wenn wir wieder die Rollen tauschen, fällt mir auf,\nwie schwer es ist, den „Rolli“ bergauf zu schieben und sogar kleine Hindernisse zu\nüberwinden. Wer schon einmal mit dem Rollstuhl oder auch dem Kinderwagen unterwegs\nwar, weiß auch, dass man manchmal nur über Treppen zur U-Bahn kommt. Zum Glück gibt\nes in Wien viele Aufzüge, das ist aber bei weitem nicht in allen europäischen Großstädten\nder Fall.\nnach: www.wienerzeitung.at\nA. Mehrmals möchte ich bei solchen Problemen einfach aufstehen, damit sie es beim\nSchieben leichter hat.\nB. Er empfindet Ausdrücke wie: „an den Rollstuhl gefesselt“ oder „an einer Behinderung\nleiden“ als besonders schlimm.\nC. Sie schaffen es dann irgendwie gemeinsam, mich in das Geschäft zu transportieren.\nD. Zum Beispiel: Wegen der schiefen Betonplatten vor einer Baustelle müssen wir\ndie Straßenseite wechseln.\nE. Vom Rollstuhl aus sind meistens Beine, Hände und Taillen zu sehen, dadurch wird\nder Augenkontakt schwieriger.\nPRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!\nMJN-1R","answer":null,"answer_text":null,"solution":null,"image":"img/jezyk-niemiecki-2016-czerwiec-matura-rozszerzona/zad-5.webp","solution_image":null,"topics":null,"page_from":5,"source":"ocr","answer_source":null,"answer_text_source":null,"solution_source":null,"text_source":"ocr","source_label":"Język niemiecki · Matura · czerwiec 2016 (rozszerzona)","subject_label":"Język niemiecki","category_label":"Matura","text_html":"<p>Zadanie 5. (0-4)<br>Przeczytaj tekst, z którego usunięto cztery zdania. 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Als<br>wir das Geschäft ohne fremde Hilfe verlassen, steige ich unter den verwunderten Blicken von<br>Passanten aus dem Rollstuhl, mache damit meiner Kollegin Platz und schiebe sie weiter. Jetzt<br>bin ich der Assistent und meine Kollegin sitzt im Rollstuhl.<br>Das Experiment „Im Rolli die Welt erfahren“ lässt uns seltsame Situationen erleben. Vor<br>allem fällt uns die veränderte Perspektive auf. 5.2. Den bekommt man eigentlich kaum:<br>Die Menschen schauen uns eher diskret an; manche interessiert, manche mitleidig. Ich fühle<br>mich ausgeliefert und habe ständig das Gefühl, unser Experiment aufklären zu müssen.<br>Als wir am Meidlinger Markt einkaufen, sitze ich wieder im Rollstuhl. Obst und Gemüse<br>liegen genau in meiner Reichweite und ich habe das Gefühl, irgendwie mehr als sonst zu<br>sehen. Die verschiedenen Untergründe, auf denen wir uns gemeinsam bewegen, werden uns<br>bewusst. 5.3. Oder Kopfsteinpflaster, das es unmöglich macht, sich alleine<br>fortzubewegen; dagegen sind die Fliesenböden der großen Supermärkte glatt wie ein Spiegel.<br>Nicht alle Geschäfte in der Einkaufszone haben einen barrierefreien Eingang, was meine<br>Assistentin viel Mühe kostet. 5.4. Wenn wir wieder die Rollen tauschen, fällt mir auf,<br>wie schwer es ist, den „Rolli“ bergauf zu schieben und sogar kleine Hindernisse zu<br>überwinden. Wer schon einmal mit dem Rollstuhl oder auch dem Kinderwagen unterwegs<br>war, weiß auch, dass man manchmal nur über Treppen zur U-Bahn kommt. Zum Glück gibt<br>es in Wien viele Aufzüge, das ist aber bei weitem nicht in allen europäischen Großstädten<br>der Fall.<br>nach: www.wienerzeitung.at<br>A. Mehrmals möchte ich bei solchen Problemen einfach aufstehen, damit sie es beim<br>Schieben leichter hat.<br>B. Er empfindet Ausdrücke wie: „an den Rollstuhl gefesselt“ oder „an einer Behinderung<br>leiden“ als besonders schlimm.<br>C. Sie schaffen es dann irgendwie gemeinsam, mich in das Geschäft zu transportieren.<br>D. Zum Beispiel: Wegen der schiefen Betonplatten vor einer Baustelle müssen wir<br>die Straßenseite wechseln.<br>E. Vom Rollstuhl aus sind meistens Beine, Hände und Taillen zu sehen, dadurch wird<br>der Augenkontakt schwieriger.<br>PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!<br>MJN-1R</p>","solutions":[]}