{"id":"jezyk-niemiecki-2017-maj-matura-rozszerzona/zad/6","paper_id":"jezyk-niemiecki-2017-maj-matura-rozszerzona","number":"6","points":5,"ptype":"closed","subject":"jezyk-niemiecki","category":"matura","year":2017,"month":"maj","level":"rozszerzona","text":"Zadanie 6. (0-5)\nPrzeczytaj dwa teksty na temat sklepów. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą,\nzgodną z treścią tekstu. Zakreśl literę A, B, C albo D.\nTekst 1.\nGALERIE FÜR KLAMOTTEN\nSeit 2005 verkauft der Künstler Oliver Waskowsky in seinem Kölner Laden Kleidung,\ndie im Einklang mit der Natur und nicht aus künstlichen Materialien hergestellt wird.\nAls Student hatte sich Oliver Waskowsky in einem Second-Hand-Laden eine Hirtenhose aus\nLeder gekauft und war damit auf Skiern in den Bergen unterwegs. Er wurde damals beim\nSkifahren häufig auf seine Hose angesprochen. Ihm wurde damals klar, dass die Leute großen\nWert auf originelle Sachen legen.\nWaskowsky bietet in seinem Laden Kleider an, die mit dem Benutzer alt werden können, da sie\nzeitlos sind und originell aussehen. Sie sind immer in Mode. Er bietet Produkte von etwa\n40 verschiedenen Produzenten an - keine Weltmarken, meistens sind das kleine\nFamilienunternehmen, von denen er selbst begeistert ist. Er verkauft nur Sachen, die er selbst\ntragen würde und gerne haben möchte.\nAuf die Idee, ein solches Geschäft zu eröffnen, kam Waskowsky durch Zufall: In\neinem Second-Hand-Laden fand er eine Jacke mit einem typisch schottischen Tartanmuster.\nEr schrieb dem Hersteller einen Brief, fuhr zu ihm nach Schottland, brachte 20 Jacken mit und\ngestaltete eine Website, über die er die Jacken verkaufte.\nAls die Nachfrage nach den Jacken immer größer wurde, wagte er einen ersten Versuch und\ntestete drei Monate lang im Laden eines Freundes, ob sich der Verkauf im Ladengeschäft lohnt.\nNach einiger Zeit eröffnete der Künstler seinen eigenen Laden in der Rheinstraße,\ner entwickelte das Logo und entwarf die Einrichtung selbst.\n„Ich will keine cool gestaltete Boutique haben. Das soll hier kein Museum sein. Mir geht es um\ndie Ware“, erklärt der Künstler, der seinen Raum auch eher „Wohnzimmer oder Galerie für\nKlamotten“ nennt und nicht Verkaufsgeschäft. In seiner Klamotten-Galerie geht es ihm auf\nkeinen Fall um die Ablehnung alles Modernen oder um die Idealisierung alles Alten. Seine\nProdukte sollen von möglichst guter Qualität sein. Er hat genauso wenig Lust auf Massenware\nwie seine Kunden. Seine Klamotten-Galerie ist - wie er selbst sagt - die einzige nicht nur in\nKöln, sondern in ganz Deutschland oder sogar in der Welt. Aber um sich davon zu überzeugen,\nsollten Sie die Galerie in der Rheinstraße 24 selbst besuchen, wenn Sie sich nach origineller\nKleidung aus natürlichen Stoffen wie Baumwolle, Wolle, Seide und Leinen umsehen.\nnach: www.koeln.de\n6.1. Was für Kleidung ist im Geschäft von Oliver Waskowsky zu kaufen?\nA. Sachen, die von großen Markenfirmen hergestellt werden.\nB. Sachen, die sich am gerade aktuellen Modetrend orientieren.\nC. Sachen, die von Künstlern extra für Waskowsky entworfen werden.\nD. Sachen, die von guter Qualität sind und die der Künstler selbst schön findet.\n6.2. Der Autor des Artikels will\nA. die neuesten Modetrends kommentieren.\nB. ein ungewöhnliches Ladenkonzept vorstellen.\nC. für spezialisierte Second-Hand-Läden werben.\nD. auf ein neues Museum für Kleidung aufmerksam machen.\nMJN-1R\nTekst 2.\nDER TRAFIKANT\n„Merk dir die Kunden. Präg dir ihre Gewohnheiten und Vorlieben ein. Das Gedächtnis ist\ndas Kapital des Ladenverkäufers!“, sagte der Ladenbesitzer zu Franz. Und der bemühte sich.\nZu Beginn fiel es ihm noch schwer, den Leuten ihre Angewohnheiten und Wünsche\nzuzuordnen, doch mit jedem Tag wurden die Verbindungen klarer. Nach und nach begannen\nsich einzelne Menschen mit ihren Eigenheiten herauszulösen, bis Franz sie schließlich sogar\nmit Namen und dem Titel begrüßen konnte. Da war zum Beispiel Frau Dr. Dr. Heinzl, die nie\neine Universität betreten hatte. Frau Dr. Dr. Heinzl war zweimal verheiratet gewesen, einmal\nmit einem Zahnarzt und später mit einem Juristen. Die beiden Herren starben, die Doktortitel\njedoch blieben und wurden von der Witwe Heinzl stolz durch die Gegend getragen. Außerdem\ntrug sie eine hellblaue Perücke und verlangte jeden Tag mit Aristokratenton\nein Exemplar der Wiener Zeitung und der Reichspost. Der erste Kunde des Tages war aber\nder pensionierte Parlamentsdiener Ruskovetz. Er kam jeden Morgen kurz nach Ladenöffnung\nin Begleitung eines Dackels und verlangte nach dem Wiener Journal und einer Packung\nZigaretten der Marke Gloriette. Dabei wechselten er und Franz ein paar Worte über\ndas Wetter und den gerade aktuellen Streit zwischen Regierung und Opposition. Am Vormittag\nkamen die Fabrikarbeiter herein, holten sich das Volksblatt oder das Kleine Blatt und verlangten\nnach einzelnen Zigaretten. Obwohl manche von ihnen schon in der Früh nach Bier rochen und\nsie mit ihren schmutzigen Schuhen ziemlich viel Dreck von draußen mitbrachten, mochte Franz\ndie Arbeiter. Sie redeten nicht viel, hatten kantige Gesichter und wirkten insgesamt wie\ndie staubigen Brüder der Waldarbeiter. Um die Mittagszeit kamen dann die Rentner und\ndie Studenten. Die Rentner fragten nach der Österreichischen Woche, die Studenten holten sich\ndie Wiener Zeitung, Schreibpapier und die neuesten Witzblätter. Man konnte mit ihnen nur über\nDummheiten, nicht über wichtige politische Themen reden. Danach war die Zeit\nder Hausfrauen. Die Hausfrauen dufteten entweder nach Putzmittel oder nach Kirschlikör,\nerzählten viel und fragten viel und verlangten zwischendurch nach dem Kleinen Frauenblatt\noder anderen interessanten Journalen für die moderne Dame. „Ein guter Ladenverkäufer\nverkauft nicht einfach nur Tabak und Papier“, sagte der Ladenbesitzer. „Ein guter\nLadenverkäufer verkauft Genuss und Lust!“\nnach: „Der Trafikant“ von Robert Seethaler\n6.3. Warum trägt Frau Heinzl einen doppelten Doktortitel?\nA. Weil ihr Vater zwei Doktortitel hatte.\nB. Weil sie die Doktortitel von ihren Ehemännern geerbt hat.\nC. Weil sie aus einer Familie mit langer Arzttradition stammt.\nD. Weil sie an der Universität zwei Doktorarbeiten geschrieben hat.\n6.4. Mit wem redet Franz über die aktuelle politische Situation?\nA. Mit Frau Heinzl.\nB. Mit den Arbeitern.\nC. Mit den Studenten.\nD. Mit Herrn Ruskovetz.\n6.5. Wovon handelt der Text?\nA. Der Text berichtet über die Kunden eines Ladens.\nB. Der Text beschreibt die Arbeit der Zeitungsmacher in Österreich.\nC. Der Text stellt die politischen Ansichten eines jungen Verkäufers dar.\nD. Der Text beschreibt einen ganzen Tag aus dem Leben eines Kioskkunden.\nPRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!\nMJN-1R","answer":null,"answer_text":"6. Użycie zwrotów typu: Moim zdaniem, Według mnie nie wpływa na obniżenie jakości tezy\nw rozprawce „za i przeciw”, jeśli zdający wskazuje w tezie na wady i zalety danego\nzjawiska.","solution":null,"image":"img/jezyk-niemiecki-2017-maj-matura-rozszerzona/zad-6.webp","solution_image":null,"topics":null,"page_from":6,"source":"ocr","answer_source":null,"answer_text_source":"ocr","solution_source":null,"text_source":"ocr","source_label":"Język niemiecki · Matura · maj 2017 (rozszerzona)","subject_label":"Język niemiecki","category_label":"Matura","text_html":"<p>Zadanie 6. (0-5)<br>Przeczytaj dwa teksty na temat sklepów. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą,<br>zgodną z treścią tekstu. Zakreśl literę A, B, C albo D.<br>Tekst 1.<br>GALERIE FÜR KLAMOTTEN<br>Seit 2005 verkauft der Künstler Oliver Waskowsky in seinem Kölner Laden Kleidung,<br>die im Einklang mit der Natur und nicht aus künstlichen Materialien hergestellt wird.<br>Als Student hatte sich Oliver Waskowsky in einem Second-Hand-Laden eine Hirtenhose aus<br>Leder gekauft und war damit auf Skiern in den Bergen unterwegs. Er wurde damals beim<br>Skifahren häufig auf seine Hose angesprochen. Ihm wurde damals klar, dass die Leute großen<br>Wert auf originelle Sachen legen.<br>Waskowsky bietet in seinem Laden Kleider an, die mit dem Benutzer alt werden können, da sie<br>zeitlos sind und originell aussehen. Sie sind immer in Mode. Er bietet Produkte von etwa<br>40 verschiedenen Produzenten an - keine Weltmarken, meistens sind das kleine<br>Familienunternehmen, von denen er selbst begeistert ist. 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In seiner Klamotten-Galerie geht es ihm auf<br>keinen Fall um die Ablehnung alles Modernen oder um die Idealisierung alles Alten. Seine<br>Produkte sollen von möglichst guter Qualität sein. Er hat genauso wenig Lust auf Massenware<br>wie seine Kunden. Seine Klamotten-Galerie ist - wie er selbst sagt - die einzige nicht nur in<br>Köln, sondern in ganz Deutschland oder sogar in der Welt. Aber um sich davon zu überzeugen,<br>sollten Sie die Galerie in der Rheinstraße 24 selbst besuchen, wenn Sie sich nach origineller<br>Kleidung aus natürlichen Stoffen wie Baumwolle, Wolle, Seide und Leinen umsehen.<br>nach: www.koeln.de<br>6.1. Was für Kleidung ist im Geschäft von Oliver Waskowsky zu kaufen?<br>A. Sachen, die von großen Markenfirmen hergestellt werden.<br>B. Sachen, die sich am gerade aktuellen Modetrend orientieren.<br>C. Sachen, die von Künstlern extra für Waskowsky entworfen werden.<br>D. Sachen, die von guter Qualität sind und die der Künstler selbst schön findet.<br>6.2. Der Autor des Artikels will<br>A. die neuesten Modetrends kommentieren.<br>B. ein ungewöhnliches Ladenkonzept vorstellen.<br>C. für spezialisierte Second-Hand-Läden werben.<br>D. auf ein neues Museum für Kleidung aufmerksam machen.<br>MJN-1R<br>Tekst 2.<br>DER TRAFIKANT<br>„Merk dir die Kunden. Präg dir ihre Gewohnheiten und Vorlieben ein. Das Gedächtnis ist<br>das Kapital des Ladenverkäufers!“, sagte der Ladenbesitzer zu Franz. Und der bemühte sich.<br>Zu Beginn fiel es ihm noch schwer, den Leuten ihre Angewohnheiten und Wünsche<br>zuzuordnen, doch mit jedem Tag wurden die Verbindungen klarer. Nach und nach begannen<br>sich einzelne Menschen mit ihren Eigenheiten herauszulösen, bis Franz sie schließlich sogar<br>mit Namen und dem Titel begrüßen konnte. Da war zum Beispiel Frau Dr. Dr. Heinzl, die nie<br>eine Universität betreten hatte. Frau Dr. Dr. Heinzl war zweimal verheiratet gewesen, einmal<br>mit einem Zahnarzt und später mit einem Juristen. Die beiden Herren starben, die Doktortitel<br>jedoch blieben und wurden von der Witwe Heinzl stolz durch die Gegend getragen. Außerdem<br>trug sie eine hellblaue Perücke und verlangte jeden Tag mit Aristokratenton<br>ein Exemplar der Wiener Zeitung und der Reichspost. Der erste Kunde des Tages war aber<br>der pensionierte Parlamentsdiener Ruskovetz. Er kam jeden Morgen kurz nach Ladenöffnung<br>in Begleitung eines Dackels und verlangte nach dem Wiener Journal und einer Packung<br>Zigaretten der Marke Gloriette. Dabei wechselten er und Franz ein paar Worte über<br>das Wetter und den gerade aktuellen Streit zwischen Regierung und Opposition. Am Vormittag<br>kamen die Fabrikarbeiter herein, holten sich das Volksblatt oder das Kleine Blatt und verlangten<br>nach einzelnen Zigaretten. Obwohl manche von ihnen schon in der Früh nach Bier rochen und<br>sie mit ihren schmutzigen Schuhen ziemlich viel Dreck von draußen mitbrachten, mochte Franz<br>die Arbeiter. Sie redeten nicht viel, hatten kantige Gesichter und wirkten insgesamt wie<br>die staubigen Brüder der Waldarbeiter. Um die Mittagszeit kamen dann die Rentner und<br>die Studenten. Die Rentner fragten nach der Österreichischen Woche, die Studenten holten sich<br>die Wiener Zeitung, Schreibpapier und die neuesten Witzblätter. Man konnte mit ihnen nur über<br>Dummheiten, nicht über wichtige politische Themen reden. Danach war die Zeit<br>der Hausfrauen. Die Hausfrauen dufteten entweder nach Putzmittel oder nach Kirschlikör,<br>erzählten viel und fragten viel und verlangten zwischendurch nach dem Kleinen Frauenblatt<br>oder anderen interessanten Journalen für die moderne Dame. „Ein guter Ladenverkäufer<br>verkauft nicht einfach nur Tabak und Papier“, sagte der Ladenbesitzer. „Ein guter<br>Ladenverkäufer verkauft Genuss und Lust!“<br>nach: „Der Trafikant“ von Robert Seethaler<br>6.3. Warum trägt Frau Heinzl einen doppelten Doktortitel?<br>A. Weil ihr Vater zwei Doktortitel hatte.<br>B. Weil sie die Doktortitel von ihren Ehemännern geerbt hat.<br>C. Weil sie aus einer Familie mit langer Arzttradition stammt.<br>D. Weil sie an der Universität zwei Doktorarbeiten geschrieben hat.<br>6.4. Mit wem redet Franz über die aktuelle politische Situation?<br>A. Mit Frau Heinzl.<br>B. Mit den Arbeitern.<br>C. Mit den Studenten.<br>D. Mit Herrn Ruskovetz.<br>6.5. Wovon handelt der Text?<br>A. Der Text berichtet über die Kunden eines Ladens.<br>B. Der Text beschreibt die Arbeit der Zeitungsmacher in Österreich.<br>C. Der Text stellt die politischen Ansichten eines jungen Verkäufers dar.<br>D. Der Text beschreibt einen ganzen Tag aus dem Leben eines Kioskkunden.<br>PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!<br>MJN-1R</p>","answer_text_html":"<ol><li>Użycie zwrotów typu: Moim zdaniem, Według mnie nie wpływa na obniżenie jakości tezy</li></ol>\n<p>w rozprawce „za i przeciw”, jeśli zdający wskazuje w tezie na wady i zalety danego<br>zjawiska.</p>","solutions":[]}