{"id":"jezyk-niemiecki-2017-maj-matura-stara-podstawowa/zad/5","paper_id":"jezyk-niemiecki-2017-maj-matura-stara-podstawowa","number":"5","points":7,"ptype":"closed","subject":"jezyk-niemiecki","category":"matura","year":2017,"month":"maj","level":"podstawowa","text":"Zadanie 5. (7 pkt)\nPrzeczytaj tekst. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią tekstu.\nZakreśl literę A, B, C albo D.\nZa każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.\nWOHNUNGEN FÜR STUDENTEN\nDie meisten Jugendlichen sind froh, wenn sie endlich von zu Hause ausziehen und ohne\nEltern, zum Beispiel in einer Wohngemeinschaft mit Leuten im gleichen Alter, wohnen\nkönnen. Bei Bernd war es anders: Der 21-Jährige zog bei einem Mann ein, der noch älter ist\nals seine Eltern. Hier ist seine Geschichte.\nVor acht Monaten bekam ich einen Studienplatz für Architektur in Stuttgart. Die Stadt ist\netwa 200 km von meinem Wohnort entfernt. Ich habe sofort angefangen, eine Wohnung zu\nsuchen. Vier Wochen war ich auf Zimmersuche - ohne Erfolg. Alle freien Wohnungen waren\nmir zu teuer und ich wollte während des Studiums nicht jobben.\nDa hörte ich vom Projekt „Wohnen mit Hilfe“. Dabei dürfen nur Studenten mitmachen, die\nsich vorher über das Sozialamt beim Projekt angemeldet haben. Eine Woche vor\nStudienbeginn meldete ich mich also bei „Wohnen mit Hilfe“ an. Ich bekam\ndie Telefonnummer von Herrn Jürgen Blum und habe ihn angerufen. Gleich am nächsten Tag\ntraf ich mich mit Herrn Blum und wir besprachen unsere Erwartungen. Eine Woche später bin\nich bei ihm eingezogen. Das ging wirklich ganz schnell und unkompliziert.\nHerr Blum ist 77 Jahre alt, pensionierter Lehrer und in der Freizeit sehr aktiv. Seine Kinder\nsind schon lange weggezogen. Vor sieben Jahren ist seine Frau gestorben und er lebt allein.\nSeit er Probleme mit der Gesundheit hat, will er nicht mehr alleine wohnen. Er findet das sehr\nriskant und außerdem sind ihm manche Arbeiten im Haushalt zu schwer. Seine Pension ist\nhoch und er könnte im Altersheim leben, aber er möchte in seiner Wohnung bleiben. Deshalb\nmusste er jemanden finden, der zu ihm zieht.\nSeit einem halben Jahr sind Herr Blum und ich Mitbewohner, das heißt, wir wohnen\nzusammen unter einem Dach. Manche unterschreiben einen Vertrag, wo zum Beispiel steht,\nwer für das Staubsaugen oder die Einkäufe verantwortlich ist. Das haben wir auch gemacht.\nSo weiß ich, dass ich für eine saubere und ordentliche Wohnung sorgen muss. In dem Vertrag\nsteht nicht, wann ich meine Arbeit erledige. Das bestimme ich selbst. Mein Zimmer ist 20\nQuadratmeter groß. Ich zahle keine Miete, aber ich muss Herrn Blum 20 Stunden im Monat\nhelfen. Wie lange ich bei Herrn Blum bleibe, steht nicht im Vertrag.\nIch fühle mich bei Herrn Blum sehr wohl. Ich bewohne das Balkonzimmer seiner Tochter, das\nnoch voll möbliert ist. Ich kann alle Räume mitbenutzen, muss aber auch die ganze Wohnung\nsaubermachen. Während der Mittagszeit komme ich immer nach Hause, um mit Herrn Blum\nzu Mittag zu essen. Täglich bereitet er etwas Leckeres zu. Dann fahre ich wieder zur Uni. Am\nNachmittag liest Herr Blum seine Zeitung, abends sehe ich mit meinem Vermieter\nNachrichten im Fernsehen und morgens gehe ich auch mal mit ihm spazieren. Zum Arzt geht\ner allein. Da braucht er meine Hilfe nicht.\nVon meinen Bekannten leben viele in einer Wohngemeinschaft. Auch da muss man sich an\nandere anpassen. Ich meine, dass Menschen nur dann ohne Probleme zusammenleben können,\nwenn man die Eigenschaften und Charaktere der Mitbewohner respektiert. Jeder braucht Zeit\nfür sich. Ob die Mitbewohner dieselben Hobbys haben oder gleichaltrig sind, spielt dabei\nkeine Rolle. Auch die Freizeit braucht man nicht zusammen zu gestalten. Es ist aber wichtig,\nalltägliche Probleme gemeinsam zu lösen.\nnach: www.yaez.de\nPoziom podstawowy\nMJN_1P\n5.1. Bernd hat eine Wohnung gesucht, weil\nA. er für die Miete genug Geld hatte.\nB. er nicht mehr bei seinen Eltern wohnen wollte.\nC. er in einer anderen Stadt ein Studium beginnen sollte.\nD. er mit Leuten im gleichen Alter zusammenwohnen wollte.\n5.2. Um am Projekt „Wohnen mit Hilfe“ teilzunehmen, musste Bernd\nA. sich bei dem Projekt anmelden.\nB. als Projektleiter im Sozialamt arbeiten.\nC. mit Herrn Blum mehrmals telefonieren.\nD. sein Studium an seinem vorherigen Wohnort beginnen.\n5.3. Herr Blum wollte einen Mitbewohner haben, denn\nA. er braucht Hilfe.\nB. er hat keine Kinder.\nC. er will Geld verdienen.\nD. er langweilt sich in der Freizeit.\n5.4. Bernd und Herr Blum haben einen Vertrag unterschrieben, in dem steht,\nA. wann Bernd helfen soll.\nB. wie viel Miete Bernd zahlt.\nC. welche Aufgaben Bernd hat.\nD. wie lange Bernd bei Herrn Blum wohnen darf.\n5.5. Es gehört zu den Pflichten von Bernd,\nA. die Wohnung zu putzen.\nB. Herrn Blum die Zeitung vorzulesen.\nC. mit Herrn Blum zum Arzt zu gehen.\nD. jeden Tag das Mittagessen zu kochen.\n5.6. Bernd meint: Das Zusammenleben funktioniert gut, wenn\nA. man ein toleranter Mensch ist.\nB. man gemeinsame Interessen hat.\nC. die Mitbewohner im gleichen Alter sind.\nD. die Mitbewohner die Zeit zusammen verbringen.\n5.7. Der Text handelt von\nA. dem Generationskonflikt in Deutschland.\nB. der finanziellen Hilfe für ältere Menschen.\nC. dem Leben in einer Studentenwohngemeinschaft.\nD. einem Wohnprojekt für junge Leute und Senioren.\nPRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!\nPoziom podstawowy\nMJN_1P","answer":null,"answer_text":"5. brak wyrazu\n\njęz.","solution":null,"image":"img/jezyk-niemiecki-2017-maj-matura-stara-podstawowa/zad-5.webp","solution_image":null,"topics":null,"page_from":6,"source":"ocr","answer_source":null,"answer_text_source":"ocr","solution_source":null,"text_source":"ocr","source_label":"Język niemiecki · Matura · maj 2017 (podstawowa)","subject_label":"Język niemiecki","category_label":"Matura","text_html":"<p>Zadanie 5. (7 pkt)<br>Przeczytaj tekst. 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Eine Woche vor<br>Studienbeginn meldete ich mich also bei „Wohnen mit Hilfe“ an. Ich bekam<br>die Telefonnummer von Herrn Jürgen Blum und habe ihn angerufen. Gleich am nächsten Tag<br>traf ich mich mit Herrn Blum und wir besprachen unsere Erwartungen. Eine Woche später bin<br>ich bei ihm eingezogen. Das ging wirklich ganz schnell und unkompliziert.<br>Herr Blum ist 77 Jahre alt, pensionierter Lehrer und in der Freizeit sehr aktiv. Seine Kinder<br>sind schon lange weggezogen. Vor sieben Jahren ist seine Frau gestorben und er lebt allein.<br>Seit er Probleme mit der Gesundheit hat, will er nicht mehr alleine wohnen. Er findet das sehr<br>riskant und außerdem sind ihm manche Arbeiten im Haushalt zu schwer. Seine Pension ist<br>hoch und er könnte im Altersheim leben, aber er möchte in seiner Wohnung bleiben. Deshalb<br>musste er jemanden finden, der zu ihm zieht.<br>Seit einem halben Jahr sind Herr Blum und ich Mitbewohner, das heißt, wir wohnen<br>zusammen unter einem Dach. Manche unterschreiben einen Vertrag, wo zum Beispiel steht,<br>wer für das Staubsaugen oder die Einkäufe verantwortlich ist. Das haben wir auch gemacht.<br>So weiß ich, dass ich für eine saubere und ordentliche Wohnung sorgen muss. In dem Vertrag<br>steht nicht, wann ich meine Arbeit erledige. Das bestimme ich selbst. Mein Zimmer ist 20<br>Quadratmeter groß. Ich zahle keine Miete, aber ich muss Herrn Blum 20 Stunden im Monat<br>helfen. Wie lange ich bei Herrn Blum bleibe, steht nicht im Vertrag.<br>Ich fühle mich bei Herrn Blum sehr wohl. Ich bewohne das Balkonzimmer seiner Tochter, das<br>noch voll möbliert ist. Ich kann alle Räume mitbenutzen, muss aber auch die ganze Wohnung<br>saubermachen. Während der Mittagszeit komme ich immer nach Hause, um mit Herrn Blum<br>zu Mittag zu essen. Täglich bereitet er etwas Leckeres zu. Dann fahre ich wieder zur Uni. Am<br>Nachmittag liest Herr Blum seine Zeitung, abends sehe ich mit meinem Vermieter<br>Nachrichten im Fernsehen und morgens gehe ich auch mal mit ihm spazieren. Zum Arzt geht<br>er allein. Da braucht er meine Hilfe nicht.<br>Von meinen Bekannten leben viele in einer Wohngemeinschaft. Auch da muss man sich an<br>andere anpassen. Ich meine, dass Menschen nur dann ohne Probleme zusammenleben können,<br>wenn man die Eigenschaften und Charaktere der Mitbewohner respektiert. Jeder braucht Zeit<br>für sich. Ob die Mitbewohner dieselben Hobbys haben oder gleichaltrig sind, spielt dabei<br>keine Rolle. Auch die Freizeit braucht man nicht zusammen zu gestalten. Es ist aber wichtig,<br>alltägliche Probleme gemeinsam zu lösen.<br>nach: www.yaez.de<br>Poziom podstawowy<br>MJN_1P<br>5.1. Bernd hat eine Wohnung gesucht, weil<br>A. er für die Miete genug Geld hatte.<br>B. er nicht mehr bei seinen Eltern wohnen wollte.<br>C. er in einer anderen Stadt ein Studium beginnen sollte.<br>D. er mit Leuten im gleichen Alter zusammenwohnen wollte.<br>5.2. Um am Projekt „Wohnen mit Hilfe“ teilzunehmen, musste Bernd<br>A. sich bei dem Projekt anmelden.<br>B. als Projektleiter im Sozialamt arbeiten.<br>C. mit Herrn Blum mehrmals telefonieren.<br>D. sein Studium an seinem vorherigen Wohnort beginnen.<br>5.3. Herr Blum wollte einen Mitbewohner haben, denn<br>A. er braucht Hilfe.<br>B. er hat keine Kinder.<br>C. er will Geld verdienen.<br>D. er langweilt sich in der Freizeit.<br>5.4. Bernd und Herr Blum haben einen Vertrag unterschrieben, in dem steht,<br>A. wann Bernd helfen soll.<br>B. wie viel Miete Bernd zahlt.<br>C. welche Aufgaben Bernd hat.<br>D. wie lange Bernd bei Herrn Blum wohnen darf.<br>5.5. Es gehört zu den Pflichten von Bernd,<br>A. die Wohnung zu putzen.<br>B. Herrn Blum die Zeitung vorzulesen.<br>C. mit Herrn Blum zum Arzt zu gehen.<br>D. jeden Tag das Mittagessen zu kochen.<br>5.6. Bernd meint: Das Zusammenleben funktioniert gut, wenn<br>A. man ein toleranter Mensch ist.<br>B. man gemeinsame Interessen hat.<br>C. die Mitbewohner im gleichen Alter sind.<br>D. die Mitbewohner die Zeit zusammen verbringen.<br>5.7. Der Text handelt von<br>A. dem Generationskonflikt in Deutschland.<br>B. der finanziellen Hilfe für ältere Menschen.<br>C. dem Leben in einer Studentenwohngemeinschaft.<br>D. einem Wohnprojekt für junge Leute und Senioren.<br>PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!<br>Poziom podstawowy<br>MJN_1P</p>","answer_text_html":"<ol><li>brak wyrazu</li></ol>\n<p><br>jęz.</p>","solutions":[]}