{"id":"jezyk-niemiecki-2018-maj-matura-rozszerzona/zad/6","paper_id":"jezyk-niemiecki-2018-maj-matura-rozszerzona","number":"6","points":5,"ptype":"closed","subject":"jezyk-niemiecki","category":"matura","year":2018,"month":"maj","level":"rozszerzona","text":"Zadanie 6. (0-5)\nPrzeczytaj dwa teksty na temat mody. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną\nz treścią tekstu. Zakreśl jedną z liter: A, B, C albo D.\nTekst 1.\nDER TEUFEL TRÄGT DESIGNERKLAMOTTEN\nIch war ein ahnungsloser Engel, als ich zum ersten Vorstellungsgespräch meines Lebens antrat.\nIch bewarb mich bei einem der bedeutendsten Modedesigner. Ich wusste nicht, was mich\nerwartete. Ich hatte keine Ahnung, dass die perfekt geschminkten und elegant gekleideten\nModels manchen Menschen schlaflose Nächte bereiteten. Ich hatte noch nie Frauen mit derart\nblondem Haar gesehen und wäre nie auf die Idee gekommen, dass allein die Strähnchen vom\nStarfriseur 6000 Dollar im Jahr kosteten. Taschen und Schuhe, die ich noch niemals zuvor\ngesehen hatte, verkündeten stolz, von welchen Designern sie waren.\nDie ersten 23 Jahre meines Lebens war ich eine eher naive Provinzpflanze gewesen,\naufgewachsen in einer idyllischen Kleinstadt. Kindheit und Jugend verliefen nach dem üblichen\nKlischee: High-School-Sport, Jugendgruppe, Partys bei Freunden. In der Schule trugen wir\nJogginghosen, am Samstagabend zogen wir unsere Jeans an und gingen zu Tanzpartys. Und\ndann aufs College! Das war eine neue, aufregende Welt. Dort wurde für jeden etwas geboten,\nganz gleich ob Künstler, Aussteiger oder Computerfreak. Auf dem College standen mir alle\nMöglichkeiten offen. Ich hatte die Qual der Wahl, welchen intellektuellen oder kreativen\nInteressen ich mich widmen, welches exotische Studienfach ich studieren wollte. Nur ein Fach\nwar im Vorlesungsverzeichnis nicht vertreten: Modedesign.\nDie vier Jahre, in denen ich am College Seminare über die französischen Impressionisten\nbesuchte und lange Hausarbeiten zur englischen Literatur schrieb, bereiteten mich in keiner\nWeise auf meine erste „richtige“ Arbeitsstelle vor. Als ich in den Aufzug stieg, wusste ich, dass\nsich mein Leben völlig verändern würde, aber ob es eine Veränderung zum Besseren würde,\ndas wusste ich nicht. Eine blaue Bluse, ein ordentlicher Pferdeschwanz und ein Paar alte\nHalbschuhe komplettierten mein Outfit. Toll war es nicht, eher das Gegenteil, aber es würde\nreichen müssen. Die werden die Entscheidung über meine Einstellung ja wohl nicht von meinen\nKlamotten abhängig machen, dachte ich mir. Ich ahnungsloser Engel!\nnach: „Der Teufel trägt Prada” von Lauren Weisberger\n6.1. Was ist das Hauptthema des zweiten Textabsatzes?\nA. Der erfolgreiche Collegeabschluss im Fach Modedesign.\nB. Das unbekümmerte Schüler- und Studentenleben.\nC. Die bunten Modetrends unter Jugendlichen.\nD. Die ersten Schritte in der Modebranche.\n6.2. Mit welchen Gedanken ging die Autorin zum Vorstellungsgespräch?\nA. Sie glaubte, ausreichend Berufserfahrung zu haben.\nB. Sie erwartete keine größeren Veränderungen in ihrem Leben.\nC. Sie hoffte, dass ihre Kleidung für die Einstellung nicht entscheidend wäre.\nD. Sie meinte, dass die bisherige Ausbildung sie auf die Stelle vorbereitet hatte.\nMJN-1R\nTekst 2.\nOMI, KANN ICH DEINE BLUSE HABEN?\nDie Geschäftsidee kam Mona Schütt am 70. Geburtstag ihrer Oma. Wie trendy Oma Inge\naussah! Topmodisch gekleidet saß sie am Kaffeetisch: um den Hals ein Tuch in modernen\nFarben mit Pünktchen, dazu ein passendes Strickjäckchen. Nach solchen einmaligen\nKleidungsstücken suchen Frauen in Klamottenläden.\nDamals war Mona Schütt noch beim Landeskriminalamt fest angestellt. Der Arbeitsplatz war\nsicher, die Kollegen nett, aber sie geriet in Panik, wenn sie sich vorstellte, hier bis zur Rente zu\nsitzen. Im Urlaub, wenn sie Abstand zur Arbeit fand, dachte sie immer wieder daran, sich\nberuflich selbstständig zu machen. Mona Schütt las Ratgeberbücher für Gründer, schrieb einen\nBusinessplan, kalkulierte - und kündigte ihren Job, um mit ihrem Onlineshop „Oma Klara“\nanzufangen. Jetzt verkauft sie Kleider, die irgendwann mal hip waren und nun wieder in sind.\n„Liebe Seniorinnen, liebe Omis“, stand auf den ersten Flyern, die sie verteilte. Sie fragte nach\nSchätzen in den Kleiderschränken. Niemand meldete sich. Erst als sie den Text änderte und\nschrieb, sie wolle den Kleiderschatz der vorigen Generationen an die folgenden Generationen\nweitergeben, war die Resonanz überwältigend. Die Omis hatten befürchtet, dass ihre\nErinnerungsstücke im Kleidersack landen würden. Die Idee, ihre Sachen an Jüngere\nweiterzugeben, die sie gerne anziehen würden, gefiel ihnen.\nMittlerweile ist Mona Schütt in vielen Seniorenheimen und Seniorinnenzirkeln bekannt und\nlässt sich die Geschichten der Kleider erzählen. Die älteren Damen haben manche Kleider selbst\ngenäht, andere Stücke erinnern an das erste Treffen mit dem Ehemann oder ein anderes\nbesonders schönes Ereignis in ihrem Leben. Zu Hause fotografiert sie die Kleider.\nEine Freundin spielt Model und posiert mit Strickjacke, Faltenrock oder Ledertasche im\nWohnzimmer, in der Küche oder auf dem Balkon der Altbauwohnung, die gleichzeitig ihr Büro\nist.\nSchütt hat große Pläne: ein Lager mieten, Mitarbeiter einstellen, deutschlandweit auf\nKleidersuche gehen, sich als Marke etablieren. Inzwischen hat Schütt die Kleider von 15 Omis\nim Angebot. Sie bekommen 20 Prozent vom Verkaufspreis. Die meisten Seniorinnen wollen\nzunächst kein Geld annehmen. Aber dann freuen sie sich, dass sie für das Geld etwas „richtig\nNeues“ oder etwas „wirklich Modernes“ kaufen können. Auf den Besuch von Mona Schütt\nbereiten sich viele Damen intensiv vor, sie wollen mit ihr über Mode, Stil, Persönlichkeit und\nLebensweisheiten plaudern. Bei diesen Besuchen schreibt Schütt die Geschichten zu\nden Kleidern auf. Wer bei ihr etwas kauft, soll wissen, wem es gehört hat.\nnach: www.spiegel.de\n6.3. Mona Schütt gründete ihre eigene Firma,\nA. weil sie für ältere Menschen karitativ arbeiten wollte.\nB. weil sie Probleme mit einem Kollegen hatte.\nC. weil sie ihre bisherige Arbeit nicht fortsetzen wollte.\nD. weil sie in der Modebranche berühmt werden wollte.\n6.4. Die Seniorinnen geben Frau Schütt ihre Kleidung. Warum?\nA. Sie brauchen Geld für ihren Unterhalt.\nB. Sie wollen, dass ihre Kleidung weiter getragen wird.\nC. Mit jedem Kleidungsstück sind traurige Erinnerungen verbunden.\nD. Für ihre alten Kleidungsstücke bekommen sie von Frau Schütt neue.\nMJN-1R\n6.5. Wovon handelt der Text?\nA. Von der Realisierung einer Geschäftsidee.\nB. Von Vorurteilen gegen alte Menschen.\nC. Von der Bedeutung einer festen Arbeitsstelle.\nD. Von den finanziellen Problemen bei der Gründung einer Firma.\nPRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!","answer":null,"answer_text":"6. Użycie zwrotów typu: Moim zdaniem, Według mnie nie wpływa na obniżenie jakości tezy\nw rozprawce „za i przeciw”, jeśli zdający wskazuje w tezie na wady i zalety danego\nzjawiska.","solution":null,"image":"img/jezyk-niemiecki-2018-maj-matura-rozszerzona/zad-6.webp","solution_image":null,"topics":null,"page_from":6,"source":"ocr","answer_source":null,"answer_text_source":"ocr","solution_source":null,"text_source":"ocr","source_label":"Język niemiecki · Matura · maj 2018 (rozszerzona)","subject_label":"Język niemiecki","category_label":"Matura","text_html":"<p>Zadanie 6. 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Als ich in den Aufzug stieg, wusste ich, dass<br>sich mein Leben völlig verändern würde, aber ob es eine Veränderung zum Besseren würde,<br>das wusste ich nicht. Eine blaue Bluse, ein ordentlicher Pferdeschwanz und ein Paar alte<br>Halbschuhe komplettierten mein Outfit. Toll war es nicht, eher das Gegenteil, aber es würde<br>reichen müssen. Die werden die Entscheidung über meine Einstellung ja wohl nicht von meinen<br>Klamotten abhängig machen, dachte ich mir. Ich ahnungsloser Engel!<br>nach: „Der Teufel trägt Prada” von Lauren Weisberger<br>6.1. Was ist das Hauptthema des zweiten Textabsatzes?<br>A. Der erfolgreiche Collegeabschluss im Fach Modedesign.<br>B. Das unbekümmerte Schüler- und Studentenleben.<br>C. Die bunten Modetrends unter Jugendlichen.<br>D. Die ersten Schritte in der Modebranche.<br>6.2. Mit welchen Gedanken ging die Autorin zum Vorstellungsgespräch?<br>A. Sie glaubte, ausreichend Berufserfahrung zu haben.<br>B. Sie erwartete keine größeren Veränderungen in ihrem Leben.<br>C. Sie hoffte, dass ihre Kleidung für die Einstellung nicht entscheidend wäre.<br>D. Sie meinte, dass die bisherige Ausbildung sie auf die Stelle vorbereitet hatte.<br>MJN-1R<br>Tekst 2.<br>OMI, KANN ICH DEINE BLUSE HABEN?<br>Die Geschäftsidee kam Mona Schütt am 70. Geburtstag ihrer Oma. Wie trendy Oma Inge<br>aussah! Topmodisch gekleidet saß sie am Kaffeetisch: um den Hals ein Tuch in modernen<br>Farben mit Pünktchen, dazu ein passendes Strickjäckchen. Nach solchen einmaligen<br>Kleidungsstücken suchen Frauen in Klamottenläden.<br>Damals war Mona Schütt noch beim Landeskriminalamt fest angestellt. Der Arbeitsplatz war<br>sicher, die Kollegen nett, aber sie geriet in Panik, wenn sie sich vorstellte, hier bis zur Rente zu<br>sitzen. Im Urlaub, wenn sie Abstand zur Arbeit fand, dachte sie immer wieder daran, sich<br>beruflich selbstständig zu machen. Mona Schütt las Ratgeberbücher für Gründer, schrieb einen<br>Businessplan, kalkulierte - und kündigte ihren Job, um mit ihrem Onlineshop „Oma Klara“<br>anzufangen. Jetzt verkauft sie Kleider, die irgendwann mal hip waren und nun wieder in sind.<br>„Liebe Seniorinnen, liebe Omis“, stand auf den ersten Flyern, die sie verteilte. Sie fragte nach<br>Schätzen in den Kleiderschränken. Niemand meldete sich. Erst als sie den Text änderte und<br>schrieb, sie wolle den Kleiderschatz der vorigen Generationen an die folgenden Generationen<br>weitergeben, war die Resonanz überwältigend. Die Omis hatten befürchtet, dass ihre<br>Erinnerungsstücke im Kleidersack landen würden. Die Idee, ihre Sachen an Jüngere<br>weiterzugeben, die sie gerne anziehen würden, gefiel ihnen.<br>Mittlerweile ist Mona Schütt in vielen Seniorenheimen und Seniorinnenzirkeln bekannt und<br>lässt sich die Geschichten der Kleider erzählen. Die älteren Damen haben manche Kleider selbst<br>genäht, andere Stücke erinnern an das erste Treffen mit dem Ehemann oder ein anderes<br>besonders schönes Ereignis in ihrem Leben. Zu Hause fotografiert sie die Kleider.<br>Eine Freundin spielt Model und posiert mit Strickjacke, Faltenrock oder Ledertasche im<br>Wohnzimmer, in der Küche oder auf dem Balkon der Altbauwohnung, die gleichzeitig ihr Büro<br>ist.<br>Schütt hat große Pläne: ein Lager mieten, Mitarbeiter einstellen, deutschlandweit auf<br>Kleidersuche gehen, sich als Marke etablieren. Inzwischen hat Schütt die Kleider von 15 Omis<br>im Angebot. Sie bekommen 20 Prozent vom Verkaufspreis. Die meisten Seniorinnen wollen<br>zunächst kein Geld annehmen. Aber dann freuen sie sich, dass sie für das Geld etwas „richtig<br>Neues“ oder etwas „wirklich Modernes“ kaufen können. Auf den Besuch von Mona Schütt<br>bereiten sich viele Damen intensiv vor, sie wollen mit ihr über Mode, Stil, Persönlichkeit und<br>Lebensweisheiten plaudern. Bei diesen Besuchen schreibt Schütt die Geschichten zu<br>den Kleidern auf. Wer bei ihr etwas kauft, soll wissen, wem es gehört hat.<br>nach: www.spiegel.de<br>6.3. Mona Schütt gründete ihre eigene Firma,<br>A. weil sie für ältere Menschen karitativ arbeiten wollte.<br>B. weil sie Probleme mit einem Kollegen hatte.<br>C. weil sie ihre bisherige Arbeit nicht fortsetzen wollte.<br>D. weil sie in der Modebranche berühmt werden wollte.<br>6.4. Die Seniorinnen geben Frau Schütt ihre Kleidung. Warum?<br>A. Sie brauchen Geld für ihren Unterhalt.<br>B. Sie wollen, dass ihre Kleidung weiter getragen wird.<br>C. Mit jedem Kleidungsstück sind traurige Erinnerungen verbunden.<br>D. Für ihre alten Kleidungsstücke bekommen sie von Frau Schütt neue.<br>MJN-1R<br>6.5. Wovon handelt der Text?<br>A. Von der Realisierung einer Geschäftsidee.<br>B. Von Vorurteilen gegen alte Menschen.<br>C. Von der Bedeutung einer festen Arbeitsstelle.<br>D. 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