{"id":"jezyk-niemiecki-2018-maj-matura-stara-rozszerzona-2/zad/7","paper_id":"jezyk-niemiecki-2018-maj-matura-stara-rozszerzona-2","number":"7","points":5,"ptype":"closed","subject":"jezyk-niemiecki","category":"matura","year":2018,"month":"maj","level":"rozszerzona","text":"Zadanie 7. (5 pkt)\nPrzeczytaj tekst. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią tekstu.\nZakreśl jedną z liter: A, B, C albo D.\nZa każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.\nEIN BERUF, DEN ES NICHT GIBT\nAcht Studienfächer interessierten Maike Gosch nach der Schule: Germanistik, Anglistik,\nMathematik, Informatik, Politik, Psychologie, Geschichte und Kommunikation. Am Ende\nentschied sie sich für Jura. 1998 schloss sie ihr Jura-Studium ab und fing 2001 an, als Juristin\nfür Medien- und Verlagsrecht in Berlin zu arbeiten. Doch der Joballtag als Juristin enttäuschte\nsie schnell. Maike Gosch erklärt ihre Unzufriedenheit: „Nicht, dass die Mandanten von mir\nnicht begeistert waren, oder dass mein Job von Hektik geprägt war. Meinen Mandanten ging\nes immer nur darum, dass ich den Prozess für sie gewinne. Das fand ich unbefriedigend und\nes passte überhaupt nicht zu dem, was ich durch meinen Beruf erreichen wollte.“\nNach zwei Jahren beschloss Maike Gosch, den Beruf als Juristin aufzugeben. Sie widmete\nsich dem Schreiben von Geschichten. Das war schon immer das Hobby der Hamburgerin\ngewesen: Sie hatte ein Drehbuchseminar besucht und auch in Verlagen gearbeitet. Nun fing\nsie an, als Praktikantin bei einer Filmproduktionsfirma zu arbeiten. Über ihre neue\nBeschäftigung sagt sie: „Dieser Berufswechsel ist mir schwergefallen. Durch den Beruf\nder Juristin hatte ich einen gesellschaftlich angesehenen Status: Es war angenehm, gut zu\nverdienen und eine eigene Sekretärin zu haben. Und mit dem Berufswechsel bekam ich\ndas Gefühl, wie unangenehm es ist, wenn der hohe Status plötzlich wegfällt.“\nWährend ihres Praktikums schrieb Maike Gosch eineinhalb Jahre lang Drehbücher für\nKrimis. Die Erfahrung lohnte sich für sie, denn das Praktikum war für sie ein Einstieg in\ndie Filmbranche. Doch es gab auch viele frustrierende Momente in dieser schnelllebigen\nBranche: Gosch schrieb Drehbücher zu einigen Fernsehserien, aber keines ihrer Drehbücher\nwurde verfilmt. Ihre Themen waren zu politisch für eine Verfilmung und landeten in\nder Schublade des Fernsehproduzenten. Und wenn ein Drehbuch in der Schublade des\nProduzenten landet, bekommt der Autor oder die Autorin kein oder nur wenig Geld dafür. Mit\nMitte 30 fühlte sich Gosch sehr schlecht. Sie war enttäuscht und ratlos, denn in keinem ihrer\nbisherigen Berufe war sie erfolgreich und glücklich. Dazu kam finanzieller Druck. Um Geld\nzum Leben zu haben, arbeitete sie in einem Unternehmen, das Zeitarbeiter an andere Betriebe\nvermittelt.\nÜber Freunde erfuhr die junge Frau von der Non-Profit-Organisation „Urban Camp\nHamburg“. Diese nichtstaatliche Organisation führte alle zwei Monate lokale soziale\nInitiativen durch. Alle Menschen, die Lust hatten, diese Initiativen zu unterstützen, arbeiteten\nspontan zusammen. Menschen halfen anderen Menschen. Das gefiel Maike Gosch sehr. Bei\neinem dieser Treffen schlugen ihr die Vertreter von „Urban Camp Hamburg“ vor,\neinen Vortrag zu schreiben zum Thema: „Der Einfluss vom Geschichtenerzählen auf\ndie Gesellschaft und auf die Realität.“ Die Idee gefiel ihr. Sie setzte sich hin und schrieb\nden Vortrag. Der Vortrag war ein - nicht nur finanzieller - Erfolg. Ab diesem Moment war\ndas Erzählen von Geschichten als Kommunikationsstrategie Goschs neuer Beruf: Sie nannte\nsich „Storytelling-Consultant“. Damals war das ein neues Berufsbild, denn offiziell gab es\nden Beruf noch gar nicht.\nSeit dieser Zeit leitet Maike Gosch Workshops, hat Lehraufträge und entwickelt\nKommunikationsstrategien für verschiedene Organisationen und Firmen.\nnach: www.zeit.de\nPoziom rozszerzony - część II\nMJN_1R\n7.1. Warum hat Maike Gosch die Arbeit als Juristin aufgegeben?\nA. Sie hat zu wenig Geld verdient.\nB. Ihr Berufsalltag war zu hektisch.\nC. Die Arbeit entsprach nicht ihren Zielen.\nD. Die Mandanten waren mit ihr unzufrieden.\n7.2. Was sagt Maike Gosch über ihren Wechsel von der Juristin zur Praktikantin?\nA. Dass sich ihr gesellschaftlicher Status veränderte.\nB. Dass sie von dem Wechsel keinen Nutzen hatte.\nC. Dass ihr eine eigene Sekretärin kaum fehlte.\nD. Dass sie finanziell davon profitierte.\n7.3. Was passierte mit Goschs Drehbüchern für Fernsehserien?\nA. Sie wurden verfilmt.\nB. Sie wurden neu bearbeitet.\nC. Sie wurden wegen ihrer Inhalte abgelehnt.\nD. Sie wurden von einem Filmproduzenten publiziert.\n7.4. Was änderte sich in Goschs Leben nach den Treffen im „Urban Camp Hamburg“?\nA. Sie erhielt finanzielle Hilfe vom Staat.\nB. Sie entwickelte ein neues Berufsbild für sich.\nC. Sie hielt Vorträge zur Geschichte der Politik.\nD. Sie wurde zu einer bekannten Drehbuchautorin.\n7.5. Der Text handelt von einer Frau,\nA. die mehrere Fächer studierte.\nB. die Erfolg in der Filmbranche hatte.\nC. die eine Firma für Zeitarbeit gründete.\nD. die einen befriedigenden Job suchte.\nPRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!\nPoziom rozszerzony - część II\nMJN_1R","answer":null,"answer_text":null,"solution":null,"image":"img/jezyk-niemiecki-2018-maj-matura-stara-rozszerzona-2/zad-7.webp","solution_image":null,"topics":null,"page_from":4,"source":"ocr","answer_source":null,"answer_text_source":null,"solution_source":null,"text_source":"ocr","source_label":"Język niemiecki · Matura · maj 2018 (rozszerzona)","subject_label":"Język niemiecki","category_label":"Matura","text_html":"<p>Zadanie 7. (5 pkt)<br>Przeczytaj tekst. 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Das fand ich unbefriedigend und<br>es passte überhaupt nicht zu dem, was ich durch meinen Beruf erreichen wollte.“<br>Nach zwei Jahren beschloss Maike Gosch, den Beruf als Juristin aufzugeben. Sie widmete<br>sich dem Schreiben von Geschichten. Das war schon immer das Hobby der Hamburgerin<br>gewesen: Sie hatte ein Drehbuchseminar besucht und auch in Verlagen gearbeitet. Nun fing<br>sie an, als Praktikantin bei einer Filmproduktionsfirma zu arbeiten. Über ihre neue<br>Beschäftigung sagt sie: „Dieser Berufswechsel ist mir schwergefallen. Durch den Beruf<br>der Juristin hatte ich einen gesellschaftlich angesehenen Status: Es war angenehm, gut zu<br>verdienen und eine eigene Sekretärin zu haben. Und mit dem Berufswechsel bekam ich<br>das Gefühl, wie unangenehm es ist, wenn der hohe Status plötzlich wegfällt.“<br>Während ihres Praktikums schrieb Maike Gosch eineinhalb Jahre lang Drehbücher für<br>Krimis. 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Diese nichtstaatliche Organisation führte alle zwei Monate lokale soziale<br>Initiativen durch. Alle Menschen, die Lust hatten, diese Initiativen zu unterstützen, arbeiteten<br>spontan zusammen. Menschen halfen anderen Menschen. Das gefiel Maike Gosch sehr. Bei<br>einem dieser Treffen schlugen ihr die Vertreter von „Urban Camp Hamburg“ vor,<br>einen Vortrag zu schreiben zum Thema: „Der Einfluss vom Geschichtenerzählen auf<br>die Gesellschaft und auf die Realität.“ Die Idee gefiel ihr. Sie setzte sich hin und schrieb<br>den Vortrag. Der Vortrag war ein - nicht nur finanzieller - Erfolg. Ab diesem Moment war<br>das Erzählen von Geschichten als Kommunikationsstrategie Goschs neuer Beruf: Sie nannte<br>sich „Storytelling-Consultant“. Damals war das ein neues Berufsbild, denn offiziell gab es<br>den Beruf noch gar nicht.<br>Seit dieser Zeit leitet Maike Gosch Workshops, hat Lehraufträge und entwickelt<br>Kommunikationsstrategien für verschiedene Organisationen und Firmen.<br>nach: www.zeit.de<br>Poziom rozszerzony - część II<br>MJN_1R<br>7.1. Warum hat Maike Gosch die Arbeit als Juristin aufgegeben?<br>A. Sie hat zu wenig Geld verdient.<br>B. Ihr Berufsalltag war zu hektisch.<br>C. Die Arbeit entsprach nicht ihren Zielen.<br>D. Die Mandanten waren mit ihr unzufrieden.<br>7.2. Was sagt Maike Gosch über ihren Wechsel von der Juristin zur Praktikantin?<br>A. Dass sich ihr gesellschaftlicher Status veränderte.<br>B. Dass sie von dem Wechsel keinen Nutzen hatte.<br>C. Dass ihr eine eigene Sekretärin kaum fehlte.<br>D. Dass sie finanziell davon profitierte.<br>7.3. Was passierte mit Goschs Drehbüchern für Fernsehserien?<br>A. Sie wurden verfilmt.<br>B. Sie wurden neu bearbeitet.<br>C. 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