{"id":"jezyk-niemiecki-2019-maj-matura-stara-rozszerzona-2/zad/7","paper_id":"jezyk-niemiecki-2019-maj-matura-stara-rozszerzona-2","number":"7","points":5,"ptype":"closed","subject":"jezyk-niemiecki","category":"matura","year":2019,"month":"maj","level":"rozszerzona","text":"Zadanie 7. (5 pkt)\nPrzeczytaj tekst. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią tekstu.\nZakreśl jedną z liter: A, B, C albo D.\nZa każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.\nHAUS AUS SICHTBETON\nIn der Schweiz sind Sichtbetonhäuser, also Häuser, die nicht verputzt und grau sind, der Hit.\nIn der bayerischen Provinz tut man sich damit schwer. Den jungen Architekten Michael\nThalmair konnte das nicht abhalten. Besonders groß ist sein Haus nicht. Andere Häuser\ndes Dorfs machen sich deutlich breiter. Aber so etwas Graues, „Hochmodernes“ hat es\nin Aiterbach und Umgebung einfach noch nicht gegeben. Der 35-Jährige ist hier\naufgewachsen. Der Boden, auf dem sein neues Haus steht, gehört seinen Eltern. Nach\ndem Studium in München und dem Leben in der bayerischen Landeshauptstadt war es für ihn\nklar, dass er zurück aufs Dorf ziehen wird. Was ihn schließlich motivierte, war der Gedanke\nan ein neues Haus aus Sichtbeton. Thalmair fand, dass es durchaus mal Zeit für etwas Neues\nist. Und weil auch seine Eltern nichts dagegen hatten, ein Haus auf ihrem Grundstück\nzu bauen, hat er sich für den Bau entschieden.\nEin mit ihm befreundeter Bauunternehmer bot Thalmair fleißige Bauarbeiter und\neine bestimmte Art Sichtbeton an. Dieser Beton hatte aber eine andere Oberflächenstruktur als\nnormaler Sichtbeton. Thalmair surfte also weiter im Internet, suchte Referenzobjekte und fuhr\nunter anderem in die Schweiz, wo die Hersteller dieses Baustoffs herkommen und\ndas Material verbreitet ist. Dort war er begeistert. Doch die Verhandlung mit einem Anbieter\nwar erfolglos. Um die 1200 Euro sollte der Kubikmeter Beton kosten. Durch Zufall kam\nThalmair jedoch mit einem Betontechnologen aus Deutschland ins Gespräch. Er bot an,\neinen ebensolchen Beton zu mischen, und versprach selbstbewusst ein ebenso gutes Produkt\nwie das aus der Schweiz. Höchstens halb so teuer. Es war ein Experiment. Leider konnte\nder junge Betonexperte weder Erfahrungswerte für seine spezielle Mixtur vorweisen, noch\ngab es Referenzobjekte. Thalmair dachte sich: „Wenn es schiefgeht, dann muss ich das Haus\neben verputzen.“\nWelche Räume hat das Haus? Im Erdgeschoss befinden sich nicht nur eine Garderobe,\nsondern auch zwei Räume, die später einmal als Kinderzimmer genutzt werden sollen und\ndie derzeit als Arbeits- und Gästezimmer dienen. Thalmair hat sich auf dieser Etage gegen\neine Sauna und gegen ein zweites Bad entschieden. Im unteren Stockwerk gibt es zudem\neinen Raum, der als Keller, Technikraum und Waschküche dient. Zum Leben auf\ndem Dorf gehört, dass auch die Möbel keine Privatsache sind. Obwohl es gegenüber keine\nNachbarn gibt, können Spaziergänger ins Wohnzimmer gucken. Wenn das Wohnzimmer\nnicht aufgeräumt ist, wird das schon mal kommentiert. Thalmair und seine Frau geben zu,\ndass sie manchmal einfach den Sichtschutz runterlassen. Grundsätzlich lassen sie sich aber\nnicht aus der Ruhe bringen. „Das ist auf dem Land halt so“, sagt Thalmair. Seine Eltern, die\nin Sichtweite wohnen, finden das Haus ihres Sohnes gar nicht so schlecht. Der junge\nArchitekt würde ohnehin jederzeit wieder so bauen. Jedenfalls, was die äußere Erscheinung\nsamt Baustoff und die Raumaufteilung im Innern angeht. In einem Punkt allerdings würde er\nanders entscheiden: die Lüftung. Angesichts der Ausrichtung des Schlafzimmers zur Straße\nhin hat diese sich nicht als ideal erwiesen, meint Thalmair.\nnach: www.faz.net/aktuell\nPoziom rozszerzony - część II\nMJN_1R\n7.1. Warum ist Herr Thalmair aufs Land gezogen?\nA. Er wollte mehr Platz haben.\nB. Seine Familie hat ihn dazu angeregt.\nC. Er wollte einen neuen Baustoff ausprobieren.\nD. Er hat ein Grundstück von seinen Eltern geerbt.\n7.2. Wo hat Herr Thalmair den Baustoff für sein Haus gefunden?\nA. Er hat den Baustoff per Internet bestellt.\nB. Er hat den Baustoff in der Schweiz gekauft.\nC. Ein befreundeter Bauherr hat ihm den Baustoff verkauft.\nD. Er hat den Baustoff bei einem deutschen Betonexperten bestellt.\n7.3. Was möchte Herr Thalmair in Zukunft in seinem Haus ändern?\nA. Den Keller umbauen.\nB. Eine Sauna bauen lassen.\nC. Einen Haushaltsraum anbauen.\nD. Aus Arbeits- und Gästezimmern Kinderzimmer machen.\n7.4. Womit ist Herr Thalmair nicht zufrieden?\nA. Gegenüber seinem Haus wohnen neugierige Nachbarn.\nB. Die Lüftung des Schlafzimmers lässt zu wünschen übrig.\nC. Manchmal kommt es zu einem Streit mit anderen Dorfbewohnern.\nD. Andere Dorfbewohner sprechen über die Unordnung in seinem Haus.\n7.5. Was ist das Hauptthema des Textes?\nA. Der Bau eines typischen bayerischen Hauses.\nB. Probleme eines Bauherrn mit Dorfbewohnern.\nC. Der erfolgreiche Bau eines Hauses auf dem Lande.\nD. Nachbarschaftliche Hilfe beim Bau eines Einfamilienhauses.\nPRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!\nPoziom rozszerzony - część II\nMJN_1R","answer":null,"answer_text":null,"solution":null,"image":"img/jezyk-niemiecki-2019-maj-matura-stara-rozszerzona-2/zad-7.webp","solution_image":null,"topics":null,"page_from":4,"source":"ocr","answer_source":null,"answer_text_source":null,"solution_source":null,"text_source":"ocr","source_label":"Język niemiecki · Matura · maj 2019 (rozszerzona)","subject_label":"Język niemiecki","category_label":"Matura","text_html":"<p>Zadanie 7. (5 pkt)<br>Przeczytaj tekst. 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Und weil auch seine Eltern nichts dagegen hatten, ein Haus auf ihrem Grundstück<br>zu bauen, hat er sich für den Bau entschieden.<br>Ein mit ihm befreundeter Bauunternehmer bot Thalmair fleißige Bauarbeiter und<br>eine bestimmte Art Sichtbeton an. Dieser Beton hatte aber eine andere Oberflächenstruktur als<br>normaler Sichtbeton. Thalmair surfte also weiter im Internet, suchte Referenzobjekte und fuhr<br>unter anderem in die Schweiz, wo die Hersteller dieses Baustoffs herkommen und<br>das Material verbreitet ist. Dort war er begeistert. Doch die Verhandlung mit einem Anbieter<br>war erfolglos. Um die 1200 Euro sollte der Kubikmeter Beton kosten. Durch Zufall kam<br>Thalmair jedoch mit einem Betontechnologen aus Deutschland ins Gespräch. Er bot an,<br>einen ebensolchen Beton zu mischen, und versprach selbstbewusst ein ebenso gutes Produkt<br>wie das aus der Schweiz. Höchstens halb so teuer. Es war ein Experiment. Leider konnte<br>der junge Betonexperte weder Erfahrungswerte für seine spezielle Mixtur vorweisen, noch<br>gab es Referenzobjekte. Thalmair dachte sich: „Wenn es schiefgeht, dann muss ich das Haus<br>eben verputzen.“<br>Welche Räume hat das Haus? Im Erdgeschoss befinden sich nicht nur eine Garderobe,<br>sondern auch zwei Räume, die später einmal als Kinderzimmer genutzt werden sollen und<br>die derzeit als Arbeits- und Gästezimmer dienen. Thalmair hat sich auf dieser Etage gegen<br>eine Sauna und gegen ein zweites Bad entschieden. Im unteren Stockwerk gibt es zudem<br>einen Raum, der als Keller, Technikraum und Waschküche dient. Zum Leben auf<br>dem Dorf gehört, dass auch die Möbel keine Privatsache sind. Obwohl es gegenüber keine<br>Nachbarn gibt, können Spaziergänger ins Wohnzimmer gucken. Wenn das Wohnzimmer<br>nicht aufgeräumt ist, wird das schon mal kommentiert. Thalmair und seine Frau geben zu,<br>dass sie manchmal einfach den Sichtschutz runterlassen. Grundsätzlich lassen sie sich aber<br>nicht aus der Ruhe bringen. „Das ist auf dem Land halt so“, sagt Thalmair. Seine Eltern, die<br>in Sichtweite wohnen, finden das Haus ihres Sohnes gar nicht so schlecht. Der junge<br>Architekt würde ohnehin jederzeit wieder so bauen. Jedenfalls, was die äußere Erscheinung<br>samt Baustoff und die Raumaufteilung im Innern angeht. In einem Punkt allerdings würde er<br>anders entscheiden: die Lüftung. Angesichts der Ausrichtung des Schlafzimmers zur Straße<br>hin hat diese sich nicht als ideal erwiesen, meint Thalmair.<br>nach: www.faz.net/aktuell<br>Poziom rozszerzony - część II<br>MJN_1R<br>7.1. Warum ist Herr Thalmair aufs Land gezogen?<br>A. Er wollte mehr Platz haben.<br>B. Seine Familie hat ihn dazu angeregt.<br>C. Er wollte einen neuen Baustoff ausprobieren.<br>D. Er hat ein Grundstück von seinen Eltern geerbt.<br>7.2. Wo hat Herr Thalmair den Baustoff für sein Haus gefunden?<br>A. Er hat den Baustoff per Internet bestellt.<br>B. Er hat den Baustoff in der Schweiz gekauft.<br>C. Ein befreundeter Bauherr hat ihm den Baustoff verkauft.<br>D. Er hat den Baustoff bei einem deutschen Betonexperten bestellt.<br>7.3. Was möchte Herr Thalmair in Zukunft in seinem Haus ändern?<br>A. Den Keller umbauen.<br>B. Eine Sauna bauen lassen.<br>C. Einen Haushaltsraum anbauen.<br>D. Aus Arbeits- und Gästezimmern Kinderzimmer machen.<br>7.4. Womit ist Herr Thalmair nicht zufrieden?<br>A. Gegenüber seinem Haus wohnen neugierige Nachbarn.<br>B. Die Lüftung des Schlafzimmers lässt zu wünschen übrig.<br>C. Manchmal kommt es zu einem Streit mit anderen Dorfbewohnern.<br>D. Andere Dorfbewohner sprechen über die Unordnung in seinem Haus.<br>7.5. Was ist das Hauptthema des Textes?<br>A. Der Bau eines typischen bayerischen Hauses.<br>B. Probleme eines Bauherrn mit Dorfbewohnern.<br>C. Der erfolgreiche Bau eines Hauses auf dem Lande.<br>D. 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