{"id":"jezyk-niemiecki-2020-czerwiec-matura-rozszerzona/zad/6","paper_id":"jezyk-niemiecki-2020-czerwiec-matura-rozszerzona","number":"6","points":5,"ptype":"closed","subject":"jezyk-niemiecki","category":"matura","year":2020,"month":"czerwiec","level":"rozszerzona","text":"Zadanie 6. (0-5)\nPrzeczytaj dwa teksty związane z filmem. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą,\nzgodną z treścią tekstu. Zakreśl jedną z liter: A, B, C albo D.\nTekst 1.\nDER NEUE STAR\nHanna saß mit ihrem Laptop auf dem Bett und surfte auf der Website ihrer\nLieblingsjugendzeitschrift herum. Plötzlich sah sie die Schlagzeile „Darsteller gesucht“ und\nklickte neugierig auf den Link. Hanna dachte spontan an die Fotoromane in einer Zeitschrift,\ndie sie normalerweise nicht las, und konnte sich nicht vorstellen, in Unterwäsche für Fotos zu\nposieren. Es interessierte sie aber, ob man bestimmte Voraussetzungen erfüllen musste, wenn\nman sich als Darsteller bewerben wollte.\nEs zeigte sich, dass die Filmgesellschaft MBZ-Film beabsichtigte, ein Buch zu verfilmen, und\ndeshalb in verschiedenen Städten Deutschlands Castingtermine veranstaltete. Mit\nder Einladung zum Casting für einen neuen Kinderfilm wollte sie möglichst viele Jugendliche\nerreichen. So eine Gelegenheit, einfach so ins Filmgeschäft einzusteigen, gibt es nicht oft, denn\nmeistens muss man viele Voraussetzungen erfüllen: Man muss einen Agenten haben, denn bei\nden meisten Projekten läuft alles über eine Castingagentur, die in der eigenen Kartei nach\ngeeigneten Kandidaten sucht. Von Bewerbern verlangt man meistens schauspielerische\nErfahrung. Hannas Herz begann schneller zu schlagen, denn davon stand da kein Wort. Wenn\nsich also tatsächlich jeder bewerben durfte, warum sollte sie es nicht versuchen?\nDie Bedingungen für die Bewerber konnte sie erfüllen: Fließendes Deutsch, Spaß an\nder Schauspielerei, Zeit in den Sommerferien und einen Elternteil, der sie während\nder Dreharbeiten begleitete. Doch ein Blick auf die Liste mit den Castingterminen enttäuschte\nsie. Blöd, dass es keinen Termin in der Nähe gab: So viel Fahrerei würden ihre Eltern nicht\nmachen und allein würden sie sie so weit nicht fahren lassen. Doch ein Eintrag tauchte noch am\nEnde der Liste auf: Dortmund! Erleichtert atmete sie auf, denn das war ganz in der Nähe.\nDen Laptop in der Hand, lief sie in die Küche, zeigte ihren Eltern den Castingaufruf und erzählte\nüber den Inhalt der Seite. „Darf ich hin?“, fragte sie. „Bitte!“\n„Ich glaube nicht, dass es sich lohnt“, sagte Hannas Mutter skeptisch. „Das läuft doch alles über\nAgenturen, und so ohne schauspielerische Erfahrung hast du da keine Chance.“\n„Nehmen wir an, du kriegst eine Rolle“, sagte der Vater. „Wie soll das dann mit der Schule\nklappen?“\n„Deshalb drehen sie doch in den Ferien! Und selbst wenn die Dreharbeiten länger dauern\nwürden - ich bin doch eine gute Schülerin, und wenn ich ein paar Tage in der Schule fehlen\nwürde, würde ich das nacharbeiten“, argumentierte Hanna.\nDie Eltern verständigten sich mit Blicken. „Also gut!“, entschied Hannas Mutter. „Du darfst\nzum Casting gehen. Aber nur, wenn du mir versprichst, dass du dir keine großen Hoffnungen\nmachst und dass du nicht total zerstört bist, wenn es nichts wird.“ Hanna umarmte ihre Mutter\nzum Dank dafür, dass sie ihr erlaubte, beim Casting mitzumachen, und versprach ihrem Vater,\nauf keinen Fall irgendwelche Entscheidungen zu treffen, ohne vorher mit ihm zu sprechen.\nHanna lief in ihr Zimmer und füllte das Formular aus. Sie trug ihren Namen, ihr Geburtsdatum,\nein paar Angaben zu ihrem Äußeren und zu ihren Interessen ein. In ihren Träumen sah sie sich\nschon in der Hauptrolle.\nnach: René Bote, „Der neue Star“\nMJN-1R\n6.1. Hanna klickte auf den Link, weil\nA. sie nach Websites von Jugendzeitschriften suchte.\nB. sie sich für Fotoromane in der Jugendzeitschrift interessierte.\nC. sie sich als Darstellerin bei einem Fotoroman bewerben wollte.\nD. sie sich über die Bedingungen für Bewerber informieren wollte.\n6.2. Die Teilnehmer am Casting für den Kinderfilm sollten\nA. nicht weit vom Castingort wohnen.\nB. schauspielerische Erfahrungen haben.\nC. sich über eine Castingagentur um die Rolle bewerben.\nD. mit der Mutter oder dem Vater zu den Dreharbeiten kommen können.\n6.3. Im vorletzten Abschnitt beschreibt der Autor,\nA. was die Eltern Hanna versprochen haben.\nB. welche Bedingungen die Eltern Hanna gestellt haben.\nC. warum die Eltern Hanna keine Erlaubnis geben wollten.\nD. was die Eltern machen, wenn Hanna eine Rolle bekommt.\nMJN-1R\nTekst 2.\nWINTER IN KANADA\nEine Filmgesellschaft wollte einen spannenden Abenteuerfilm drehen, der in den Wäldern\ndes nördlichen Kanada spielen sollte. Man hätte natürlich das winterliche Dorf in\nden Filmstudios nachbauen können. Die nachgemachten Holzhäuser und die krummen Straßen\nhätte man mit weißem Salz bestreuen können, aber der Regisseur wünschte sich echten Schnee,\nwirkliche Kälte und natürliches Licht. Deshalb brachte man alles Notwendige in mehreren\nschweren Lastwagen in ein einsames Dorf an der kanadischen Grenze. Dort war noch kein\nSchnee gefallen und die Schauspieler freuten sich auf Ruhe und Entspannung vor\nden anstrengenden Dreharbeiten. Zwar waren nur die Drehtage bezahlt, aber sie faulenzten\ngerne in der warmen Oktobersonne, angelten am See und genossen ihre freie Zeit.\nNach sechs Tagen verlor die Filmgesellschaft schließlich die Geduld, denn jeder nutzlose Tag\nkostete eine Menge harter Dollars. Zwar sagte man im Wetterbericht starke Schneefälle vorher,\naber die Filmgesellschaft wollte nicht länger warten. Sie ließ zwanzig große Lastwagen voll\nmit teurem Salz nach Kanada kommen, was wieder einiges gutes Geld kostete. Das Salz wurde\nvon kanadischen Sportfliegern über das ganze Dorf verstreut. So entstand eine wunderschöne\nWinterlandschaft.\nIn der nächsten Nacht begann es zu regnen. Dann kam der Frost und am frühen Morgen lag\nin den dunklen Wäldern ringsum dicker Schnee, nur im Dorf war nichts anderes zu sehen als\nhässlicher brauner Schlamm.\nnach: www.znanja.com\n6.4. Womit waren die Schauspieler zufrieden?\nA. Sie konnten sich vor der Arbeit am Drehort erholen.\nB. Sie konnten für die arbeitsfreien Tage Geld bekommen.\nC. Sie konnten in echtem Schnee und bei natürlichem Licht arbeiten.\nD. Sie konnten bei regnerischem Wetter in einem einsamen Dorf faulenzen.\n6.5. Welcher Satz gibt den Inhalt des Textes wieder?\nA. Nicht alles läuft nach Plan.\nB. Schöne Landschaft sichert Erfolg.\nC. Es lohnt sich, Filme in Kanada zu machen.\nD. Es ist besser, Schauspielern freie Hand zu lassen.\nPRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!\nMJN-1R","answer":null,"answer_text":"6. Użycie zwrotów typu: moim zdaniem, według mnie nie wpływa na obniżenie jakości tezy\nw rozprawce „za i przeciw”, jeśli zdający wskazuje w tezie na wady i zalety danego\nzjawiska.","solution":null,"image":"img/jezyk-niemiecki-2020-czerwiec-matura-rozszerzona/zad-6.webp","solution_image":null,"topics":null,"page_from":6,"source":"ocr","answer_source":null,"answer_text_source":"ocr","solution_source":null,"text_source":"ocr","source_label":"Język niemiecki · Matura · czerwiec 2020 (rozszerzona)","subject_label":"Język niemiecki","category_label":"Matura","text_html":"<p>Zadanie 6. (0-5)<br>Przeczytaj dwa teksty związane z filmem. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą,<br>zgodną z treścią tekstu. Zakreśl jedną z liter: A, B, C albo D.<br>Tekst 1.<br>DER NEUE STAR<br>Hanna saß mit ihrem Laptop auf dem Bett und surfte auf der Website ihrer<br>Lieblingsjugendzeitschrift herum. Plötzlich sah sie die Schlagzeile „Darsteller gesucht“ und<br>klickte neugierig auf den Link. Hanna dachte spontan an die Fotoromane in einer Zeitschrift,<br>die sie normalerweise nicht las, und konnte sich nicht vorstellen, in Unterwäsche für Fotos zu<br>posieren. Es interessierte sie aber, ob man bestimmte Voraussetzungen erfüllen musste, wenn<br>man sich als Darsteller bewerben wollte.<br>Es zeigte sich, dass die Filmgesellschaft MBZ-Film beabsichtigte, ein Buch zu verfilmen, und<br>deshalb in verschiedenen Städten Deutschlands Castingtermine veranstaltete. Mit<br>der Einladung zum Casting für einen neuen Kinderfilm wollte sie möglichst viele Jugendliche<br>erreichen. So eine Gelegenheit, einfach so ins Filmgeschäft einzusteigen, gibt es nicht oft, denn<br>meistens muss man viele Voraussetzungen erfüllen: Man muss einen Agenten haben, denn bei<br>den meisten Projekten läuft alles über eine Castingagentur, die in der eigenen Kartei nach<br>geeigneten Kandidaten sucht. Von Bewerbern verlangt man meistens schauspielerische<br>Erfahrung. Hannas Herz begann schneller zu schlagen, denn davon stand da kein Wort. Wenn<br>sich also tatsächlich jeder bewerben durfte, warum sollte sie es nicht versuchen?<br>Die Bedingungen für die Bewerber konnte sie erfüllen: Fließendes Deutsch, Spaß an<br>der Schauspielerei, Zeit in den Sommerferien und einen Elternteil, der sie während<br>der Dreharbeiten begleitete. Doch ein Blick auf die Liste mit den Castingterminen enttäuschte<br>sie. Blöd, dass es keinen Termin in der Nähe gab: So viel Fahrerei würden ihre Eltern nicht<br>machen und allein würden sie sie so weit nicht fahren lassen. Doch ein Eintrag tauchte noch am<br>Ende der Liste auf: Dortmund! Erleichtert atmete sie auf, denn das war ganz in der Nähe.<br>Den Laptop in der Hand, lief sie in die Küche, zeigte ihren Eltern den Castingaufruf und erzählte<br>über den Inhalt der Seite. „Darf ich hin?“, fragte sie. „Bitte!“<br>„Ich glaube nicht, dass es sich lohnt“, sagte Hannas Mutter skeptisch. „Das läuft doch alles über<br>Agenturen, und so ohne schauspielerische Erfahrung hast du da keine Chance.“<br>„Nehmen wir an, du kriegst eine Rolle“, sagte der Vater. „Wie soll das dann mit der Schule<br>klappen?“<br>„Deshalb drehen sie doch in den Ferien! Und selbst wenn die Dreharbeiten länger dauern<br>würden - ich bin doch eine gute Schülerin, und wenn ich ein paar Tage in der Schule fehlen<br>würde, würde ich das nacharbeiten“, argumentierte Hanna.<br>Die Eltern verständigten sich mit Blicken. „Also gut!“, entschied Hannas Mutter. „Du darfst<br>zum Casting gehen. Aber nur, wenn du mir versprichst, dass du dir keine großen Hoffnungen<br>machst und dass du nicht total zerstört bist, wenn es nichts wird.“ Hanna umarmte ihre Mutter<br>zum Dank dafür, dass sie ihr erlaubte, beim Casting mitzumachen, und versprach ihrem Vater,<br>auf keinen Fall irgendwelche Entscheidungen zu treffen, ohne vorher mit ihm zu sprechen.<br>Hanna lief in ihr Zimmer und füllte das Formular aus. Sie trug ihren Namen, ihr Geburtsdatum,<br>ein paar Angaben zu ihrem Äußeren und zu ihren Interessen ein. In ihren Träumen sah sie sich<br>schon in der Hauptrolle.<br>nach: René Bote, „Der neue Star“<br>MJN-1R<br>6.1. Hanna klickte auf den Link, weil<br>A. sie nach Websites von Jugendzeitschriften suchte.<br>B. sie sich für Fotoromane in der Jugendzeitschrift interessierte.<br>C. sie sich als Darstellerin bei einem Fotoroman bewerben wollte.<br>D. sie sich über die Bedingungen für Bewerber informieren wollte.<br>6.2. Die Teilnehmer am Casting für den Kinderfilm sollten<br>A. nicht weit vom Castingort wohnen.<br>B. schauspielerische Erfahrungen haben.<br>C. sich über eine Castingagentur um die Rolle bewerben.<br>D. mit der Mutter oder dem Vater zu den Dreharbeiten kommen können.<br>6.3. Im vorletzten Abschnitt beschreibt der Autor,<br>A. was die Eltern Hanna versprochen haben.<br>B. welche Bedingungen die Eltern Hanna gestellt haben.<br>C. warum die Eltern Hanna keine Erlaubnis geben wollten.<br>D. was die Eltern machen, wenn Hanna eine Rolle bekommt.<br>MJN-1R<br>Tekst 2.<br>WINTER IN KANADA<br>Eine Filmgesellschaft wollte einen spannenden Abenteuerfilm drehen, der in den Wäldern<br>des nördlichen Kanada spielen sollte. Man hätte natürlich das winterliche Dorf in<br>den Filmstudios nachbauen können. Die nachgemachten Holzhäuser und die krummen Straßen<br>hätte man mit weißem Salz bestreuen können, aber der Regisseur wünschte sich echten Schnee,<br>wirkliche Kälte und natürliches Licht. Deshalb brachte man alles Notwendige in mehreren<br>schweren Lastwagen in ein einsames Dorf an der kanadischen Grenze. Dort war noch kein<br>Schnee gefallen und die Schauspieler freuten sich auf Ruhe und Entspannung vor<br>den anstrengenden Dreharbeiten. Zwar waren nur die Drehtage bezahlt, aber sie faulenzten<br>gerne in der warmen Oktobersonne, angelten am See und genossen ihre freie Zeit.<br>Nach sechs Tagen verlor die Filmgesellschaft schließlich die Geduld, denn jeder nutzlose Tag<br>kostete eine Menge harter Dollars. Zwar sagte man im Wetterbericht starke Schneefälle vorher,<br>aber die Filmgesellschaft wollte nicht länger warten. Sie ließ zwanzig große Lastwagen voll<br>mit teurem Salz nach Kanada kommen, was wieder einiges gutes Geld kostete. Das Salz wurde<br>von kanadischen Sportfliegern über das ganze Dorf verstreut. So entstand eine wunderschöne<br>Winterlandschaft.<br>In der nächsten Nacht begann es zu regnen. Dann kam der Frost und am frühen Morgen lag<br>in den dunklen Wäldern ringsum dicker Schnee, nur im Dorf war nichts anderes zu sehen als<br>hässlicher brauner Schlamm.<br>nach: www.znanja.com<br>6.4. Womit waren die Schauspieler zufrieden?<br>A. Sie konnten sich vor der Arbeit am Drehort erholen.<br>B. Sie konnten für die arbeitsfreien Tage Geld bekommen.<br>C. Sie konnten in echtem Schnee und bei natürlichem Licht arbeiten.<br>D. Sie konnten bei regnerischem Wetter in einem einsamen Dorf faulenzen.<br>6.5. Welcher Satz gibt den Inhalt des Textes wieder?<br>A. Nicht alles läuft nach Plan.<br>B. Schöne Landschaft sichert Erfolg.<br>C. Es lohnt sich, Filme in Kanada zu machen.<br>D. Es ist besser, Schauspielern freie Hand zu lassen.<br>PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!<br>MJN-1R</p>","answer_text_html":"<ol><li>Użycie zwrotów typu: moim zdaniem, według mnie nie wpływa na obniżenie jakości tezy</li></ol>\n<p>w rozprawce „za i przeciw”, jeśli zdający wskazuje w tezie na wady i zalety danego<br>zjawiska.</p>","solutions":[]}