{"id":"jezyk-niemiecki-2025-maj-matura-stara-rozszerzona/zad/6","paper_id":"jezyk-niemiecki-2025-maj-matura-stara-rozszerzona","number":"6","points":5,"ptype":"closed","subject":"jezyk-niemiecki","category":"matura","year":2025,"month":"maj","level":"rozszerzona","text":"Zadanie 6. (0-5)\nPrzeczytaj dwa teksty związane z zakupami. Z podanych odpowiedzi wybierz\nwłaściwą, zgodną z treścią tekstu. Zakreśl jedną z liter: A, B, C albo D.\nTekst 1.\nÜBER DIE LIEBE EINER MUTTER\nEs war ein wolkenloser Tag im Juli, als Rosie Almanzo verlor. Almanzo war gerade fünf\nJahre alt geworden und begleitete seine Mama wie üblich beim Einkaufen. Doch an diesem\nTag langweilte er sich. Rosie wollte sich beeilen, damit sie nachher noch in das nahe\ngelegene Schwimmbad gehen konnten. Doch mit Almanzo war Beeilung gerade nicht\nmöglich. Gedankenverloren schlenderte er zwischen den Regalen umher und streifte dabei\ndie Mehltüten mit der Schulter.\nDer Supermarkt befand sich in einer überdachten Einkaufspassage, wie sie in den\nSiebzigerjahren häufig zusammen mit den neuen Hochhaussiedlungen in der Umgebung von\nMünchen entstanden waren. Gleich gegenüber war ein Schreibwarenladen mit allerlei\nKrimskrams: Süßigkeiten, Zeitschriften und Spielsachen. Almanzo liebte es, in diesem Laden\nzu stöbern. Rosie schlug ihm vor, er könne in den Schreibwarenladen gehen und sich die\nSachen ansehen. „Aber du bleibst dort, bis ich komme und dich abhole. Nicht woanders\nhinlaufen“, ermahnte sie Almanzo noch, bevor er vergnügt davonlief. Rosie dachte daran,\ndass sie ihm eine Kleinigkeit kaufen würde, wenn sie ihn wieder abholte. Mit Sicherheit\nwürde er irgendwelche coolen Monstertrucks finden, die in seiner Sammlung noch fehlten.\nAls Rosie jedoch nach dem Einkauf zum Schreibwarenladen kam, war weit und breit kein\nAlmanzo zu sehen. Rosie erinnerte sich bis heute an das Gefühl der Panik, das in ihr\naufstieg, während sie mit ihren prallen Einkaufstüten durch die engen Gänge des\nSchreibwarenladens lief und nach Almanzo rief. Sie spürte, wie die Angst sie binnen einer\nSekunde innerlich zusammensacken ließ.\n„Haben Sie einen kleinen Jungen hier gesehen? Fünf Jahre alt, hellbraunes Haar und\nin einer kurzen gelben Hose?“ Die Kassiererin schüttelte bedauernd den Kopf. Ohne\nnachzudenken machte Rosie auf dem Absatz kehrt und rannte zurück in den Supermarkt.\nWas für eine dumme Idee das doch gewesen war, ihn alleine zu lassen. Wie bin ich nur\ndarauf gekommen?, schimpfte sie mit sich selbst. Im Supermarkt rannte sie durch jeden\nGang und rief wieder nach Almanzo. Dass die Leute sie anstarrten, war ihr völlig egal.\nIn ihrem Kopf überschlugen sich die Gedanken. Wo sollte sie als Nächstes suchen? Oder\nsofort die Polizei rufen? Sie war schon kurz davor, irgendwen anzusprechen, er möge ihr\ngefälligst helfen, ihr Kind zu finden, als sie an die Kasse kam. Dort stand Almanzo mit einem\nEinkaufswagen voller Süßigkeiten. Die Kassiererin erklärte ihm gerade, dass er Geld\nbrauchen würde, um seine Einkäufe mitzunehmen, und fragte, ob er denn schon\nTaschengeld bekomme.\nIn dem Moment sah Almanzo seine Mama. Erfreut über diese glückliche Fügung der Dinge\nrief er: „Mamaaaaa, ich brauche Tassengeld!“\nnach: Lydia Wünsch, „Rosies Wunderkind. Über die Liebe einer Mutter“, München 2022.\nEJNP-R0-100\n6.1. Was machte Almanzo an jenem Tag beim Einkaufen?\nA. Er spielte mit seinen Monstertrucks.\nB. Er bummelte gelangweilt zwischen den Regalen.\nC. Er folgte gehorsam seiner Mutter im Supermarkt.\nD. Er fragte seine Mutter immer wieder nach dem Schwimmbad.\n6.2. Wo sollte Almanzo auf seine Mutter warten?\nA. Im Schreibwarenladen.\nB. Im Supermarkt.\nC. In der Einkaufspassage vor dem Supermarkt.\nD. In der Einkaufspassage vor dem Schreibwarenladen.\n6.3. Was hat Almanzos Mutter nicht gemacht, um ihren Sohn zu finden?\nA. Sie rief den Namen ihres Sohns.\nB. Sie durchsuchte alle Gänge im Supermarkt.\nC. Sie sprach zufällige Leute im Supermarkt an.\nD. Sie fragte nach ihrem Sohn im Schreibwarenladen.\nPRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!\nEJNP-R0-100\nTekst 2.\nDAMIT SHOPPEN VERNÜNFTIG WIRD\nEs gibt Kriterien, nach denen man normales Kaufen von pathologischem Kaufen\nunterscheiden kann. Kaufsüchtige beschäftigen sich sehr oft gedanklich mit kaufbezogenen\nThemen und Konsumgütern. Sie erwerben Ware in einer Stückzahl, die nicht notwendig ist,\noder kaufen Sachen, die sie überhaupt nicht brauchen oder längerfristig nicht benutzen.\nBesonders schlimm wird es, wenn durch das Kaufverhalten negative Konsequenzen\nentstehen, wie etwa Konflikte mit Familie und Freunden oder finanzielle Probleme.\nDas Problem betrifft alle Einkommensklassen und Altersstrukturen. Es scheint eher Frauen\nals Männer und eher jüngere Menschen als ältere zu betreffen. Das Alter verschiebt sich\naber immer weiter nach hinten: Immer mehr ältere Menschen werden kaufsüchtig. Bei den\nBetroffenen ist ein geschlechtsstereotypes Einkaufen zu beobachten. Frauen kaufen gerne\nKleidung, Schuhe, Kosmetik und Dekoartikel, Männer eher Technik.\nFür Kaufsüchtige ist eine materielle Werteorientierung typisch. Das heißt, sie haben auch ein\ngeringes Selbstwertgefühl und gleichzeitig die Überzeugung, dass andere sie danach\nbeurteilen, was sie besitzen. Der häufigste Auslöser für Shopping-Attacken sind jedoch\nnegative emotionale Zustände. Aber auch externe Faktoren wie das schicke Kleid der\nFreundin oder die Smartwatch des Kollegen können Auslöser sein. Betroffene wollen diese\nKonsumgüter dann unbedingt sofort selbst haben.\nEs gibt verschiedene Methoden, die dabei helfen können, das riskante Kaufverhalten zu\nvermeiden. Betroffene sollten alles aufschreiben, was sie kaufen, und sich dabei überlegen:\nWarum habe ich die Ware gekauft? Brauche ich sie überhaupt? Habe ich eingekauft, um ein\nnegatives Gefühl, zum Beispiel Langeweile oder Frustration zu kompensieren? Wem das nur\ngelegentlich mal passiert, muss sich keine Sorgen machen. Liegt eine Kaufsucht vor, ist das\nVerhalten ein Muster, das immer wiederkehrt. Es kann auch helfen, keine Kreditkarten zum\nEinkaufen mitzunehmen und sich vor dem Einkauf eine Liste der Dinge zu schreiben, die\nman konkret erwerben will.\nnach: www.aok.de\nEJNP-R0-100\n6.4. Was ist das Hauptthema des Textes?\nA. Kaufgewohnheiten von Jugendlichen.\nB. Konflikte beim Einkaufen zwischen Frauen und Männern.\nC. Kaufsuchtgefahr bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen.\nD. Vorlieben beim Einkaufen von jüngeren und älteren Menschen.\n6.5. Welche Intention verfolgt der Textautor im letzten Abschnitt?\nA. Er kritisiert Einkäufe mit Kreditkarte.\nB. Er ermutigt Kaufsüchtige zum Kontrollieren ihrer Einkäufe.\nC. Er rät von der Erstellung einer detaillierten Einkaufsliste ab.\nD. Er gibt Tipps, wie man Langeweile durch Einkaufen kompensieren kann.\nPRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!\nEJNP-R0-100","answer":null,"answer_text":"6. Opisanie problemu, który jest tematem rozprawki, np. stwierdzenie, że w wielu rodzinach\nwprowadza się zwyczaj wyłączania telefonu komórkowego na czas wspólnych posiłków,\nnie jest tezą.","solution":null,"image":"img/jezyk-niemiecki-2025-maj-matura-stara-rozszerzona/zad-6.webp","solution_image":null,"topics":null,"page_from":10,"source":"ocr","answer_source":null,"answer_text_source":"ocr","solution_source":null,"text_source":"ocr","source_label":"Język niemiecki · Matura · maj 2025 (rozszerzona)","subject_label":"Język niemiecki","category_label":"Matura","text_html":"<p>Zadanie 6. (0-5)<br>Przeczytaj dwa teksty związane z zakupami. Z podanych odpowiedzi wybierz<br>właściwą, zgodną z treścią tekstu. 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Rosie schlug ihm vor, er könne in den Schreibwarenladen gehen und sich die<br>Sachen ansehen. „Aber du bleibst dort, bis ich komme und dich abhole. Nicht woanders<br>hinlaufen“, ermahnte sie Almanzo noch, bevor er vergnügt davonlief. Rosie dachte daran,<br>dass sie ihm eine Kleinigkeit kaufen würde, wenn sie ihn wieder abholte. Mit Sicherheit<br>würde er irgendwelche coolen Monstertrucks finden, die in seiner Sammlung noch fehlten.<br>Als Rosie jedoch nach dem Einkauf zum Schreibwarenladen kam, war weit und breit kein<br>Almanzo zu sehen. Rosie erinnerte sich bis heute an das Gefühl der Panik, das in ihr<br>aufstieg, während sie mit ihren prallen Einkaufstüten durch die engen Gänge des<br>Schreibwarenladens lief und nach Almanzo rief. Sie spürte, wie die Angst sie binnen einer<br>Sekunde innerlich zusammensacken ließ.<br>„Haben Sie einen kleinen Jungen hier gesehen? Fünf Jahre alt, hellbraunes Haar und<br>in einer kurzen gelben Hose?“ Die Kassiererin schüttelte bedauernd den Kopf. 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Erfreut über diese glückliche Fügung der Dinge<br>rief er: „Mamaaaaa, ich brauche Tassengeld!“<br>nach: Lydia Wünsch, „Rosies Wunderkind. Über die Liebe einer Mutter“, München 2022.<br>EJNP-R0-100<br>6.1. Was machte Almanzo an jenem Tag beim Einkaufen?<br>A. Er spielte mit seinen Monstertrucks.<br>B. Er bummelte gelangweilt zwischen den Regalen.<br>C. Er folgte gehorsam seiner Mutter im Supermarkt.<br>D. Er fragte seine Mutter immer wieder nach dem Schwimmbad.<br>6.2. Wo sollte Almanzo auf seine Mutter warten?<br>A. Im Schreibwarenladen.<br>B. Im Supermarkt.<br>C. In der Einkaufspassage vor dem Supermarkt.<br>D. In der Einkaufspassage vor dem Schreibwarenladen.<br>6.3. Was hat Almanzos Mutter nicht gemacht, um ihren Sohn zu finden?<br>A. Sie rief den Namen ihres Sohns.<br>B. Sie durchsuchte alle Gänge im Supermarkt.<br>C. Sie sprach zufällige Leute im Supermarkt an.<br>D. 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Bei den<br>Betroffenen ist ein geschlechtsstereotypes Einkaufen zu beobachten. Frauen kaufen gerne<br>Kleidung, Schuhe, Kosmetik und Dekoartikel, Männer eher Technik.<br>Für Kaufsüchtige ist eine materielle Werteorientierung typisch. Das heißt, sie haben auch ein<br>geringes Selbstwertgefühl und gleichzeitig die Überzeugung, dass andere sie danach<br>beurteilen, was sie besitzen. Der häufigste Auslöser für Shopping-Attacken sind jedoch<br>negative emotionale Zustände. Aber auch externe Faktoren wie das schicke Kleid der<br>Freundin oder die Smartwatch des Kollegen können Auslöser sein. Betroffene wollen diese<br>Konsumgüter dann unbedingt sofort selbst haben.<br>Es gibt verschiedene Methoden, die dabei helfen können, das riskante Kaufverhalten zu<br>vermeiden. Betroffene sollten alles aufschreiben, was sie kaufen, und sich dabei überlegen:<br>Warum habe ich die Ware gekauft? Brauche ich sie überhaupt? Habe ich eingekauft, um ein<br>negatives Gefühl, zum Beispiel Langeweile oder Frustration zu kompensieren? Wem das nur<br>gelegentlich mal passiert, muss sich keine Sorgen machen. Liegt eine Kaufsucht vor, ist das<br>Verhalten ein Muster, das immer wiederkehrt. Es kann auch helfen, keine Kreditkarten zum<br>Einkaufen mitzunehmen und sich vor dem Einkauf eine Liste der Dinge zu schreiben, die<br>man konkret erwerben will.<br>nach: www.aok.de<br>EJNP-R0-100<br>6.4. Was ist das Hauptthema des Textes?<br>A. Kaufgewohnheiten von Jugendlichen.<br>B. Konflikte beim Einkaufen zwischen Frauen und Männern.<br>C. Kaufsuchtgefahr bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen.<br>D. Vorlieben beim Einkaufen von jüngeren und älteren Menschen.<br>6.5. Welche Intention verfolgt der Textautor im letzten Abschnitt?<br>A. Er kritisiert Einkäufe mit Kreditkarte.<br>B. Er ermutigt Kaufsüchtige zum Kontrollieren ihrer Einkäufe.<br>C. Er rät von der Erstellung einer detaillierten Einkaufsliste ab.<br>D. 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